Griechenland: Juan Guaidó ist der Interimspräsident von Venezuela – Update

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Juan Guaidó ist der Interimspräsident von Venezuela (Foto: Guaidó)
Datum: 13. Juli 2019
Uhrzeit: 08:28 Uhr
Leserecho: 7 Kommentare
Autor: Redaktion
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Bei den Parlamentswahlen in Griechenland wurde am 7. Juli 2019 Ministerpräsident Alexis Tsipras von Kyriakos Mitsotakis abgelöst. Die konservative Oppositionspartei „Nea Dimokratia“ hatte den Urnengang klar gewonnen, die linke Regierungspartei „Syriza“ musste bereits bei den Regionalwahlen am 26. Mai und bei der Europawahl ein äußerst schwaches Ergebnis und damit eine empfindliche Niederlage verbuchen. Bereits kurz nach ihrem Amtsantritt hat Griechenlands konservative Regierung nun den von mehr als sechzig Staaten anerkannten venezolanischen Interimspräsidenten Juan Guaidó, als den „vorübergehenden Präsidenten“ des südamerikanischen Landes anerkannt.

„Die Regierung der Griechischen Republik beschloss im Einklang mit dem Gemeinsamen Standpunkt/Position der Europäischen Union, die im Namen der 28 Mitglieder in der Erklärung der hohen Vertreterin der EU (Frau Mogherini) zum Ausdruck kam, Juan Guaidó als Interimspräsident von Venezuela anzuerkennen……….. damit er freie, faire und demokratische Präsidentschaftswahlen anordnen kann. Die Regierung der Griechischen Republik unterstützt nachdrücklich die Bemühungen der EU, insbesondere die der Internationalen Kontaktgruppe und des Sonderbeauftragten Herrn Enrique Iglesias, sowie damit zusammenhängende Initiativen wie die in Oslo stattfindenden Gespräche/Verhandlungen mit dem Ziel, eine friedliche, politische, demokratische und auf dem Verhandlungsweg erzielte Lösung der Krise zum Wohle des venezolanischen Volkes zu finden“

Update, 14. Juli

Sir Alan Duncan, Staatsminister mit der Zuständigkeit für Europa und Amerika im britischen Außenministerium, hat die Entscheidung Griechenland hinsichtlich der Anerkennung von Juan Guaidó als Interimspräsident von Venezuela begrüßt.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Gerhard Riedel

    Ich hab sowas von die Schnauze voll von all den „gutdenkenden“ Pro Guiado Befürwortern. Wann passiert denn endlich was? Es wird von den Guiado Befürwortern nur „gefordert“, „kritisiert“ und die Menschen in Venezuela „bedauert“. Aber am Ende kommt doch nichts dabei raus. Siehe Kuba, dort hält sich der Castroismus schon seit ueber einem halben Jahrhundert. Wann folgen Taten? Verspricht dem Militär von mir aus alles. Anschliessend kann man es ja wie Adenauer halten: „Was geht mir mein Geschwätz von gestern an?“ Und mir kann keiner sagen, dass es noch mit demokratischen Mitteln geht, den Maduristen (Chavisten sind’s ja nicht mehr) den Garaus zu machen. Ich liebe mein Venezuela, aber ich habe jetzt meine Frau und mein Sohn aus dieser Hölle herausgeholt und nach Spanien verbracht. Der Rest pass auf unser Haus auf. Sch…. Situation

    • 1.1
      noesfacil

      Sie haben leider recht, es ist übel,
      Ich sage dennoch:
      Weg mit der Maduro- Ursupation,
      Freie Wahlen unter UN und OAS Aufsicht unter striktem Ausschluss des CNE und jedweder Einflussnahme durch die PSUV und das Militär.
      Vollständige Entwaffnung und Auflösung aller collectivos, ggfs. Standrecht für diese feigen und hinterhältigen Mordgesellen,
      Weg mit dem Militär aus sämtlichen zivilen Bereichen, insbesondere der Öl- Schlüssel- und der gesamten Energieindustrie.
      Rigide Unterbindung und Bestrafung jedweder Korruption und den Dauer- Aprovechierungen.
      Rigide Unterbindung und Bestrafung jedweden Drogenhandels- und Transport.
      Rigider Aufbau und Unterstützung der inländischen Wirtschaft, insbesondere der Landwirtschaft und der Eigeninitiative/ Selbstständigkeit.
      Ein einfaches, vernünftiges und einkommenabhängiges Steuerrecht für alle, ohne Ausnahme.
      Unabhängige Justiz und Widerherstellung der Rechtstaatlichkeit.
      noesfacil

      • 1.1.1
        Bono

        Um das zu erreichen, müsste man m.E. die Russen und die Chinesen davon überzeugen, dass bei einem wirtschaftlich starken Venezuela ( das Potential hat das Land ja ) ihre Investitionen sicherer sind, als jetzt. glaube aber, die verfolgen andere Interressen.

      • 1.1.2
        noesfacil

        Sie ahnen es, Bono,…. leider.
        Es dürfte extrem schwer sein, insbesondere die imperialistisch denken Russen und Chinesen zu überzeugen, denn die wollen mit Hilfe zugeneigter, korrupter Venezolaner das Land ohnehin nur weiter, wie die Wanderameisen ausbeuten.
        Zudem sind noch die „Unterstützer“ aus Cuba los zu werden und die haben noch viel erstrangigere Interessen, für die, bzw. das Castro- Restregime geht es ums blanke Überleben, in Verbindung mit blindwütiger Ideologie, nicht mehr und auch nicht weniger.
        noesfacil

      • 1.1.3
        noesfacil

        Was hier noch mind. nachzutragen ist und von mir nachlässigerweise vergessen wurde:
        eine von Allen für Alle (einkommensabhängige und staatlich kontrolliert und subventionierte [Stichwort: Solidargemeinschaft]) finanzierte Krankenversorgung, dann fällt auch die Notwendigkeit von „cubanischen Ärzten“ weg
        und
        des Gleichen betr. einer entsprechenden Altersversorgung, dann fällt auch das teilweise himmelschreiende Elend der Alten weg.
        Und natürlich ein umfassendes und nicht indoktriniertes Basis- Bildungswesen, bis mind. zu einem mittleren Schulabschluss.

        Dies alles kann und muss sich das Land Venezuela, mit den größten Erdölvorkommen -weltweit- ohne Not leisten und leisten können. Ist es dazu nicht in der Lage, ist etwas gewaltig „faul im Staate“ und muss dringend geändert werden.
        noesfacil

  2. 2
    Peter Hager

    Zumindest hat letztes Wochenende die PSUV einen sehr wichtigen Verbündeten verloren. Denn ohne unzählige Drogenmillionen aus Caracas wäre Syriza weder jemals an die Macht gekommen noch sich dort fünf Jahre halten können. Nun liegen die erst mal auf Eis. Das hilft zwar Venezuela nicht unmittelbar, doch wird die Luft für die Diktatur immer dünner. Leider ist die Liste derer, die auch auf Eis gelegt werden sollten, noch immer sehr lang.

    • 2.1
      noesfacil

      Was zu Hoffen ist.
      und weiter,
      quod erat demonstrandum.
      noesfacil

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