Die Welt kann „nicht tolerieren“, dass Venezuela ein „Zufluchtsort für Terroristen“ ist

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Duque wurde am 17. Juni 2018 zum Präsidenten von Kolumbien gewählt und am 7. August 2018 in das Amt vereidigt (Foto: ivanduquemarquez)
Datum: 01. August 2019
Uhrzeit: 12:26 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Kolumbiens Präsident Ivan Duque hat am Mittwoch (31.) während seines Besuchs in China darauf hingewiesen, dass „die Diktatur“ von Venezuela ein „Zufluchtsort für Terroristen“ ist. Nach seinen Worten kann/darf die Weltgemeinschaft diese Tatsache nicht tolerieren, dass Caracas „kolumbianische bewaffnete Gruppen“ beherbergt. „Mein Standpunkt ist klar: das Regime von Nicolás Maduro ist eine Diktatur, die mit dem Terrorismus in Verbindung steht“, so Duque während seines offiziellen China-Besuchs.

„Diese Diktatur gewährt bewaffneten kolumbianischen Gruppen in ihrem Hoheitsgebiet Unterkunft und Schutz, was eine klare und offensichtliche Verletzung der Resolution 1373 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen darstellt“. In diesem Zusammenhang betonte das Staatsoberhaupt mehrfach, dass „dies eine Situation ist, die die Welt anprangern muss und nicht tolerieren kann“. Gleichzeitig machte Duque auf die Auswirkungen der venezolanischen Flüchtlings-Krise für Kolumbien aufmerksam.

„Ich möchte betonen, dass es zunächst viel Verständnis für diese Krise gab. Und ich denke das ist etwas, das geschätzt wird und das uns in der Tat dazu bringen kann, Mechanismen zur Unterstützung der Migrantenbevölkerung in unserem Land zu erforschen. Kolumbien hat eine brüderliche Migrationspolitik, um sich um die venezolanischen Brüder und Schwestern in unserem Territorium zu kümmern. Wir sind mit unseren Möglichkeiten allerdings am Ende. Das ist eine Blutung, die am Ende schlimmste Auswirkungen auf den gesamten Kontinent haben wird“.

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  1. 1
    Peter Hager

    Sein eigener Vorgänger Santos hat über lange Jahre hinweg Maduro unterstützt und den von Kuba kontrollierten FARC Terroristen zu Sitzen im kolumbianischen Parlament verholfen. Warum zieht er ihn dafür nicht zu Verantwortung und läßt ihn wegen Landesverrats, Unterstützung einer terroristischen Vereinigung und feindlicher Mächte vor Gericht stellen? Damit würde sich zwar an der Situation nichts ändern, aber einer der Drahtzieher des Elends säße hinter Schloss und Riegel, wo übrigens so mancher Empfänger des Friedensnobelpreises hingehört.

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