Venezuela: USA ziehen Blockade in Betracht

trump

Donald John Trump ist seit dem 20. Januar 2017 der 45. Präsident der Vereinigten Staaten (Foto: WhiteHouse)
Datum: 02. August 2019
Uhrzeit: 08:59 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Inmitten der anhaltenden Spannungen mit Venezuela erwägt US-Präsident Donald Trump eine „Blockade oder Quarantäne“ gegen das Regime von Nicolás Maduro. Auf die Frage von Journalisten im Weißen Haus, ob „er eine Blockade oder Quarantäne in Venezuela in Betracht zieht“, antwortete Trump am Donnerstag (1.) mit einem „Ja, das mache ich“, ohne ins Detail zu gehen.

Washington hält das Regime von Nicolás Maduro für rechtswidrig, hat Oppositionsführer Juan Gerardo Guaidó Márquez als Interimspräsident des südamerikanischen Landes anerkannt und eine Reihe von Sanktionen gegen Unternehmen, Beamte, Familienangehörige und Verwandte von Maduro verhängt. Die jüngsten Maßnahmen, die am 25. Juli verhängt wurden, betrafen Maduros drei Stiefkinder und den kolumbianischen Geschäftsmann Alex Saab, weil sie angeblich „Hunderte von Millionen Dollar“ aus dem subventionierten Nahrungsmittelprogramm (Clap), gestohlen haben.

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  1. 1
    noesfacil

    […]Washington hält das Regime von Nicolás Maduro für rechtswidrig,[…]

    Ha, ha, ha und das aus dem „Mund“ der USA unter einem denkbar höchst frag- und in jeder Hinsicht unwürdigen Präsidenten Trump, zum Schlapplachen, wenn es nicht so schlimm wäre.
    Welche Kompetenz maßen sich die Amis, welche die hauptmaßgeblich Schuldigen an der Venezolanischen Misere, von den opportunistischen und korrupten Venezolanern abgesehen, hier an?

    Eine Blockade, sehr witzig,……. das möchte ich unter einem aufgeblasenen Schwätzer Trump erleben!!! Und dann haben zu der Blockade die Russischen „Freunde“ auch noch ein Wörtchen mitzureden. Die werden sich in ihrem Tun garantiert nicht von einer Ami- Blockade aufhalten lassen.
    Wir befinden uns nicht mehr in den 1960 Jahren und eine 2.-te Cubakrise/Venezuela- Krise, mit der Chance auf einen atomaren „Overkill“ wird niemand riskieren.
    Alles in Allem das übliche, hohle Trumpsche Dummgeschwätz (Dampfplauderer), welches die Welt leider noch lange, stt kurzfristiger und funktionierender Ergebnisse f. Venezuela und den Karibischen Raum wird ertragen müssen.
    noesfacil

    • 1.1
      Miguel

      na ganz so ein dummschwätzer ist Trump ja nun nicht. Der hat schließlich den Atomdeal mit dem Iran aufgekündigt und nun den Waffendeal mit den Russen. Wenn man die europäischen Politiker hört kann man zwischen den Zeilen lesen, dass er Recht hatte und dass der Iran mit den Geldern aus dem Atomdeal seine Nachbarländer bedroht hat.

      • 1.1.1
        Peter Hager

        Trump hat natürlich einiges von einem potentiellen Diktator wie z.B. Chávez: Skrupellosigkeit, keinerlei Unrechtsbewußtsein, zynische Missachtung eines jeden der ihm nicht nützlich sein könnte, u.v.m. Wobei Chávez deutlich sympathischer rüberkam, auch wenn er es nicht war. Jedoch hat auch Trump Cochones und macht, wenn leider nicht längst alles, einiges sehr gut und richtig. Auch wenn er sie, zumindets für unsere Ohren, auf abstoßende Weise kommuniziert. Dinge, zu denen indifferente Weicheier in unzähligen Parlamenten einfach nicht Willens oder nicht fähig sind. Nicht zuletzt die Koalition in Berlin. Von der Opposition erst gar nicht zu reden! Sein Umgang mit dem Iran, der sein Atomwaffenprogramm zeitweise runtergefahren aber niemals gestoppt hat, ist objektiv betrachtet noch viel zu sanft. Schauen Sie mal, was seit vielen Jahren mit dem Flieger aus Teheran nach Venezuela kommt! Kapilalverbrecher der übelsten Sorte! Und was schicken Sie in ihr Land zurück? Uran, Uran, Uran! Fragen Sie mal meine Freunde und Bekannten aus dem Iran. Die rufen nach yxxxx auf die Mullahs! Auch nicht gerade die Verwirklichung der Menschenrechte! Doch auch in meinen Augen haben diese Bestien, die ne Iran seit 40 Jahren terrorisieren, Menschenrechte bewußt hinter sich gelassen und rufen nach diesen nur, wenn es ihnen selber ans Leder gehen soll. Und Putin wird Trump nur sehr bedingt bedrängen, vielleicht eher mal in seiner zweiten, wohl unausweichlich kommenden Amtszeit, wenn er nicht mehr viel zu verlieren hat und damit vom Kreml nicht mehr erpressbar ist. Ich wünsche mir, daß er dann Putin & die Oligarchen hinter ihm die Hölle so heiß macht, daß sie Jahrzehnte brauchen, um sich davon zu erholen, wenn überhaupt. Und die Mullahs sollten in ihr auf Nimmerwiedersehen verschmoren. besser gestern als heute!

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