Rio de Janeiro: 194 Todesfälle bei Polizeieinsätzen

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In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres kamen 1.075 Menschen bei Polizeieinsätzen im Bundesstaat Rio ums Leben (Foto: Archiv)
Datum: 23. August 2019
Uhrzeit: 09:32 Uhr
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Autor: Redaktion
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Im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro sind im vergangenen Juli 194 Todesfälle bei Polizeieinsätzen aufgetreten. Dies ist der höchste monatliche Saldo seit 1998, dem Jahr, in dem diese Todesfälle erstmalig statistisch erfasst wurden. Aus dem am Mittwoch (21.) veröffentlichten Bericht des Instituts für öffentliche Sicherheit (ISP) geht hervor, dass dies eine Steigerung von 49 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem 130 Todesfälle verzeichnet wurden, ist. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres kamen demnach 1.075 Menschen bei Polizeieinsätzen im Bundesstaat Rio ums Leben (Steigerung von 19,6 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum von 2018).

Der Gouverneur von Rio, Wilson Witzel, wurde letztes Jahr aufgrund seiner unnachgiebigen Politik gewählt. Er hatte im Wahlkampf versprochen, mit aller Härte des Gesetzes gegen die ausartende Kriminalität im Bundesstaat vorzugehen und fördert den Einsatz von Scharfschützen gegen bewaffnete Bandenmitglieder in den Favelas.

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