Auswärtiges Amt zur Wiederaufnahme des bewaffneten Kampfs durch ehemaligen FARC Anführer

Datum: 05. September 2019
Uhrzeit: 19:16 Uhr
Ressorts: Kurznachrichten
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Anlässlich des Aufrufs zur Wiederaufnahme des bewaffneten Kampfs durch den ehemaligen FARC Anführer Marquez sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts heute (05.09): „Die Bundesregierung kritisiert die Ankündigung des ehemaligen FARC Anführers Marquez, eine geheime politische Untergrundorganisation in Kolumbien zu gründen, aufs Schärfste. Der Aufruf Marquez vom 29. August, den bewaffneten Kampf wiederaufzunehmen, ist ein klarer Schritt in die falsche Richtung, den die Bundesregierung in aller Entschiedenheit verurteilt.

Gewalt ist kein Mittel zur Lösung von Konflikten. In der jetzigen Situation ist es wichtiger denn je, an der Umsetzung des Friedensvertrags zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC konsequent weiterzuarbeiten. Die Bundesregierung appelliert daher an alle ehemaligen FARC-Kombattanten, diesen Weg fortzusetzen und dem Aufruf, wieder zu den Waffen zu greifen, nicht zu folgen. Deutschland wird Kolumbien auf dem Weg zum Frieden weiterhin nach Kräften unterstützen. Daher begrüßt die Bundesregierung das klare Bekenntnis der FARC-Partei und ihrer Führung zum Friedensvertrag nachdrücklich“.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Bono

    Gewalt ist die Sprache der Dummen.

  2. 2
    Peter Hager

    Zu keiner Zeit gab es einen politischen Konflikt zwischen der FARC und der kolumbianischen Regierung, wie die FARC selber und alle Linken immer wieder behaupten, außer daß die von Kuba eingesetzte FARC an die Macht will, mit allen Mitteln. Wenn es ihnen tatsächlich um das Wohl der Kleinbauern ginge, wie sie vorgeben, um eine Landreform zu deren Gunsten und zum Nachteil der Großgrundbesitzer, dann wären sie selber nicht der schlimmste Feind dieser Kleinbauern. Es ist FARC, die sie zum Anbau von Drogen zwingt und jeden, der nicht mitspielt, foltert und ermordet, einschließlich dessen Familie und Freunde. DAS ist die FARC! DAS ist das einzige, was Kuba anderen Völkern jemals gebracht hat! In Moçambique über eine Million Leichen, durch den von Kuba angezettelten, finanzierten und geführten „Bürgerkrieg“, in Angola nicht viel weniger, und der Kongo xxxxxx noch heute nach von kubanischen Terroristen vergossenem Blut. Von Nicaragua und Venezuela gar nicht zu reden!

    Das Mörderregime in Havanna xxxxxxxxxxx verschwinden. Doch diese Castro-Clique nebst Kumpanen haben Heerscharen von Verehrern in der „zivilisierten Welt“, vorwiegend in Deutschland und Kanada. Millionen von Opfern und deren Angehörige werden permanent verhöhnt, durch jeden skrupellosen Kuba Touristen, durch jeden xxxxxxxxxxx Träger eines Ché Guevara T-Shirts. Xxxxxxxxx.

    • 2.1
      Peter Hager

      So langsam ufert das Ersetzen von Textpassagen durch xxxx durch die Redaktion aus. Ich habe nun wirklich nichts Unanständiges oder Unwahres geschrieben.

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