#EUBeachCleanUp: Aufräumaktionen auf der ganzen Welt

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Während der zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen von #EUBeachCleanUp in den kommenden Wochen werden jeweils große Mengen von Abfällen aus den Meeren und von den Küsten gesammelt (Foto: EU)
Datum: 19. September 2019
Uhrzeit: 14:54 Uhr
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Autor: Redaktion
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Im Rahmen der Aktion #EUBeachCleanUp sammeln EU-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter gemeinsam mit den Menschen vor Ort an Stränden in ganz Europa und in der Welt Müll, der aus dem Meer angespült wurde. Die diesjährige Kampagne läuft seit dem 19. August und wird bis Ende Oktober andauern. Der Höhepunkt ist dabei der International Coastal CleanUp Day am Samstag, den 21. September, an dem in über 80 Ländern auf allen bewohnten Kontinenten Aktionen stattfinden werden. Dank innovativer Partnerschaften mit den Vereinten Nationen und den Schlümpfen wird die Kampagne dieses Jahr tausende Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen erreichen. Die Erfolgsgeschichte von #EUBeachCleanUp stützt sich auf eine Kombination von Sensibilisierungsmaßnahmen mit einer umfassenden Präsenz in den sozialen Medien und einem ganz praktischen Aufruf: Komm‘ an den Strand und mach‘ mit!

Karmenu Vella, EU-Kommissar für Umwelt, Meerespolitik und Fischerei, ist stolz auf die Kampagne und ermutigt alle zur Teilnahme:

„Die Europäische Union verfügt über eine der im weltweiten Vergleich ehrgeizigsten politischen Strategien zur Bekämpfung der Meeresverschmutzung. Gemeinsam mit den Vereinten Nationen setzen wir uns dafür ein, dass unsere Ozeane sauberer und gesünder werden, ganz im Sinne des UN-Ziels für nachhaltige Entwicklung Nr. 14. Dieses Jahr nun bekommen wir weitere Unterstützung von den Schlümpfen. Diese blauen mutigen Wesen sind bei Alt und Jung beliebt und sind somit hervorragende Partner für unsere Kampagne. In diesem Sinne: Machen Sie bei unseren Aktionen mit und werden Sie Teil einer weltweiten Bewegung zur Rettung der Meere!“

Während der zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen von #EUBeachCleanUp in den kommenden Wochen werden jeweils große Mengen von Abfällen aus den Meeren und von den Küsten gesammelt und zu lokalen Abfallanlagen gebracht. Die Veranstaltungen werden zusammen mit lokalen Behörden, Schulen, Nichtregierungsorganisationen und privaten Unternehmen von EU-Botschaften und UN-Büros auf der ganzen Welt organisiert. Mit der Kampagne wollen die EU und ihre Partner die Öffentlichkeit und insbesondere Kinder und Jugendliche involvieren und für die Problematik sensibilisieren. Beim Müllsammeln am Strand werden die Menschen über viele Wegwerfartikel wie Wattestäbchen, Strohhalme, Plastiktüten oder Einwegbesteck stolpern. Die Teilnahme an der Aktion trägt somit vielleicht auch zu einem langfristigen Umdenken bei.

Jedes Jahr gelangen 8 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle in die Meere und stellen eine enorme Herausforderung dar, die nicht alleine durch Müllsammelaktionen am Strand gelöst werden kann. Wichtig sind vor allem präventive Maßnahmen. Deshalb hat die EU eine europäische Strategie für Kunststoffe in der Kreislaufwirtschaft mit legislativen Maßnahmen verabschiedet, um die Herstellung und den Verbrauch von 10 Einwegkunststoffartikeln zu reduzieren, die am häufigsten als Abfälle im Meer enden.

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