Brasilien – Ecuador: Kriminelles Netzwerk will Präsident Lenín Moreno stürzen

minister

Ernesto Araújo (51) wurde in Porto Alegre geboren und studierte Literaturwissenschaft (Foto: Valter Campanato / Agência Brasil)
Datum: 14. Oktober 2019
Uhrzeit: 10:01 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Im südamerikanischen Land Ecuador will die Regierung die umstrittene Entscheidung zur Erhöhung der Spritpreise zurücknehmen (Dekret 883). Darauf haben sich am Sonntagabend Ortszeit die Regierung und die Führung der indigenen Völker geeinigt. Tausende Menschen feierten das Ende der zwölftägigen Proteste, die nach Angaben verschiedener Nichtregierungsorganisationen mindestens sieben Todesopfer gefordert haben. Brasilien bekräftigte am Montag (14.) erneut die Unterstützung der Regierung von Präsident Lenín Moreno und machte linke Kräfte für die Destabilisierung verantwortlich.

„Die Bedrohung ist kontinental“, so Außenminister Ernesto Araújo in Brasília. Nach seinen Worten muss sich Südamerika für die Verteidigung der Demokratie in Ecuador mobilisieren. „Angesichts der kontinentalen Bedrohung muss die Reaktion kontinental sein. Linke Kräfte, die vom kriminellen Netzwerk des Sao Paulo Forums unterstützt werden, versuchen den legitimen Präsidenten Lenin Moreno mit Aktionen von Gewalt und Vandalismus zu stürzen“, bekräftigte Araújo. Der Staatenbund Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Ecuador) und die Präsidenten des Südamerikanischen Forums für Fortschritt und Entwicklung (Prosur) unterstützen Moreno ebenfalls und verurteilten die Proteste im Land, die als Versuche der Destabilisierung angeprangert wurden.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2019 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!