1.134.641 Menschen sind – laut den Aussagen des Statistischen Bundesamtes in der Fachserie über Wanderungen des Jahres 2017 – aus Deutschland fortgezogen. Darunter waren 249.181 Deutsche und 885.460 Nicht-Deutsche. 735.268 Personen zog es in ein europäisches Land. Spannend ist vor allem der Blick über den europäischen Tellerrand hinaus: 37.977 sind nach Afrika ausgewandert, 53.222 zog es nach Amerika, 95.453 nach Asien und 7.616 wanderten nach Australien und Ozeanien aus.
Mit Blick auf die Länder Lateinamerikas bietet die Statistik diese Werte:
- Nordamerika: 3.950 wanderten nach Mexiko aus.
- Zentralamerika: 367 wanderten nach Costa Rica aus, 82 nach El Salvador, 137 nach Guatemala, 102 nach Honduras, 121 nach Nicaragua und 157 nach Panama.
- Karibik: 446 wanderten nach Kuba aus, 45 nach Haiti und 520 in die Dominikanische Republik.
- Südamerika: 1.370 wanderten nach Argentinien aus, 351 nach Bolivien, 6.436 nach Brasilien, 1.347 nach Chile, 583 nach Ecuador, 1.814 nach Kolumbien, 564 nach Paraguay, 766 nach Peru, 246 nach Uruguay und 309 nach Venezuela.
Und obgleich es die Auswanderer in ganz unterschiedliche Länder Lateinamerikas zieht, so eint sie doch eine Chance: Das Internet bietet ihnen heute unzählig viele Optionen, um ein Stückchen Heimat in die Ferne zu holen. Welche Optionen das sind, verrät der folgende Beitrag.
Das Internet macht’s möglich: Mit Videofonieren die Distanz überwinden
Wer sich dazu entschieden hat, am gefühlten anderen Ende der Welt – in Lateinamerika – zu leben, der ist trotz dieses mutigen Schrittes nicht davor gefeit, Heimweh zu empfinden. Das ist normal, natürlich, menschlich und natürlich erlaubt. Gut, dass es mittlerweile ausgeklügelte Internet-Technik gibt, die es auch Lateinamerika-Auswanderern ermöglicht, Kontakt zur Heimat aufzunehmen – und zwar in Wort und Bild.
Die Technik-Redaktion der PC-Welt hat einen informativen Fachbeitrag zu diesem Thema erstellt und erklärt, welche Konkurrenz der bekannteste Videofonie-Anbieter, Skype, durch WhatsApp und Facebook bekommen hat und auch, dass Google mit Hangouts und Duo in dieselbe Angebotsschiene drängt. Weitere (für manche vielleicht unbekannte) Videofonie-Anbieter sind ICQ, Viber, Imo, We Chat, Line und Tango. Auch wenn sich die Anbieter im Detail durchaus unterscheiden, so eint sie doch die Grundvoraussetzung, die das Angebot an die User stellt: Ein mobiles, internetfähiges Endgerät inkl. Kamera gehören zur Grundausstattung.
Das Internet macht’s möglich: Glückspiel-Freizeit aus der Heimat
Wer in Deutschland das Online-Glücksspiel für sich als Freizeitbeschäftigung erlebt hat, muss darauf natürlich auch in Lateinamerika nicht verzichten, denn auch hier bietet das Internet eine praktikable Möglichkeiten, um Gratispins zu sichern, Boni zu erspielen und Freispiele zu erhaschen. Warum es – mit Blick auf das ur-deutsche Sicherheitsbedürfnis – die bessere Wahl ist, sein Glück in einem der neuen Online Casinos in Deutschland zu versuchen, liegt auf der Hand:
Der Online-Vergleich zeigt den Interessierten auf den ersten Blick, welches Casino zum eigenen Budget passt und welche Vor- und Nachteile sowie Boni sie erwarten dürfen. Daneben bietet die auf Sicherheit bedachte Vergleichsplattform Informationen zu möglichen Betrügern, die sich nicht dem Angebot von Glücksspieloptionen als Freizeitvergleich sondern dem Stehlen der eigenen Identität verschrieben haben.
Das Internet macht’s möglich: Radio und Fernsehen aus der Heimat
Natürlich umgibt sich jeder Neu-Lateinamerikaner zunächst einmal gerne mit den Medien, die vor Ort zur Verfügung stehen. Das ermöglicht es ihnen, die neue Heimat mit Augen und Ohren zu erleben und natürlich ist es beim Fernsehen und Radiohören auch leichter möglich, die fremde Sprache zu erlernen. Aber: Irgendwann lechzt jeder Auswanderer nach einem Stückchen Heimat – und wenn es nur die einst so heiß geliebte Vorabendserie in der Muttersprache ist.
Auch hier gilt: Das Internet macht’s möglich. Hilfreich bei der Suche nach dem passenden Anbieter können Überblicksseiten sein, die Auskunft darüber gibt, welcher Anbieter welche Serie als Streamingdienst im Sortiment hat. Zu den aktuell größten Streamingdiensten gehören Amazon, maxdome, iTunes, Netflix und Google Play. Allerdings hat nicht jeder Anbieter dasselbe Angebot. Zudem bieten viele deutschen Fernsehsender die Möglichkeit an, eine Online-Mediathek aufzusuchen, um dort ein klassisches, deutsches Fernsehprogramm anzusehen.
Mit Blick auf Radiosendungen aus der Heimat ist es noch einfacher als beim Fernsehen. Während Streamingdienste in aller Regel darauf aus sind, ein Abo mit den Interessierten abzuschließen, agieren viele Radiosender ähnlich wie Fernsehsender: Sie bieten online – ohne Anmeldung, ohne Abo und ohne Kosten – die Möglichkeit, das aktuelle Live-Programm im Radio zu hören oder Tapes von aufgezeichneten Sendungen auszuwählen.
Tipp: Wem (aufgrund der Zeitverschiebung) die Nachrichten im Online-Radio oder im Online-Fernseher nicht ausreichen, um sich über die Neuigkeiten aus der Heimat zu informieren, hat bei den meisten Lokalzeitungen die Möglichkeiten, eine kleine Auswahl an Artikeln online zu lesen. Wer mehr möchte, kann ein E-Paper-Abo-Modell wählen, mit dem sich die Inhalte aus der Heimat leicht auf dem Tablet lesen lassen.
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