Tod von Qassem Soleimani: Brasilien unterstützt Vorgehen der USA

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Brasiliens Präsident mit Familie (Foto: AgenciaBrasil)
Datum: 05. Januar 2020
Uhrzeit: 17:30 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Nach der gezielten Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani durch einen US-Raketenangriff hat Präsident Donald Trump die Führung in Teheran nachdrücklich vor Vergeltungsschlägen gewarnt. Brasiliens Präsident Jair Messias Bolsonaro unterstützt die US-Operation und bezeichnete Soleimani als einen Terroristen, der am Anschlag auf das AMIA-Gebäude am 18. Juli 1994 in Buenos Aires beteiligt war. Beim schwersten Bombenanschlag in der Geschichte Argentiniens wurden 85 Menschen getötet und weitere 300 verletzt. Das Gebäude der Asociación Mutual Israelita Argentina – eine Zentrale der jüdischen Gemeinde in Argentinien – in welchem zahlreiche jüdische Organisationen und Vereine vertreten waren, wurde dabei völlig zerstört.

„Wir unterstützen das Vorgehen der USA. Das bisheriges Leben [das von Soleimani] konzentrierte sich hauptsächlich auf den Terrorismus. Und wir hier in Brasilien haben eine sehr einfache Position: Wir werden alles tun, um den Terrorismus zu bekämpfen“, so das Staatsoberhaupt der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas in einem Interview am Sonntag (5.) in der der Sendung „Brasil Urgente“ von TV Bandeirantes.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Peter Hager

    Na, es war aber auch höchste Zeit, etwas gegen die Verbrecher aus Teheran zu unternehmen. Ich kenne hier keinen Iraner, der nicht glücklich über diesen Schritt in die richtige Richtung wäre. Aber das reicht nicht. 41 Jahre brutalster Terror der Mullahs, im eigenen Land und im Ausland, sind bereits viel zu viel. Da muß man schon fast die ägyptische Militärdiktatur bewundern, die mit den Muslimbrüdern so verfährt, wie es notwendig ist. In einem Rechtsstaat ist dies nun mal nicht möglich. Da fragt man sich, zum Glück oder leider? In solchen Fällen ist das ein enormer Luxus, der von fanatischen Terroristen schamlos und erfolgreich ausgenutzt wird und unsägliches Leid anrichtet.

    • 1.1
      noesfacil

      Ganz sicher und unstreitig war der Iranische General ein ausgemachter „Schweinehund“. Wie man so lesen kann, letztlich wieder einmal ein US- gemachter „Schweinehund“. DAS aber ficht Sie nicht an, DAS wird einfach mal ausgeblendet, nicht wahr?
      Zudem ist und bleibt die ganze Aktion völlig völkerrechtswidrig, auch DAS wird geflissentlich ausgeblendet.
      Es ist die vollkommene moralische Entblößung und Kapitulation sämtlicher westlicher Werte und ein sich Gleichmachen, auf eine Stufe mit den Islam- faschistoiden Mullahs, Islmamisten, etc.
      Die Sache wird keineswegs dadurch besser, diese Leute mit den gleichen miesen Mitteln versuchen zu schlagen. Man begibt sich nur auf das gleiche niederträchtige Niveau und auf diesem gibt es keine Gewinner, nur Looser, so wie der Blondierte mit dem Spatzenhirn und die radikal- islamistischen, menschenverachtenden Mullahs, alle auf Steinzeitniveau.
      noesfacil

      • 1.1.1
        Peter Hager

        Ihr Kommentar besteht aus erfundenem Bockmist, der nicht Wert ist, diskutiert zu werden. Und natürlich mal wieder, wie fast immer, aus persönlichen Angriffen der miesen Art. Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie in Zukunft meine Kommentare nicht mehr kommentieren würden. Nicht jeder mag es, wenn man ihm immer wieder ans Bein pinkelt. Die Seite heißt ja nicht „Latrina-Press“.

      • Claudia Duprey

        Ich bin ganz ihrer Meinung😁

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