Getränkehersteller „Ambev“ reduziert Kunststoffanteil

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Die größte Brauerei Lateinamerikas arbeitet mit Interessengruppen wie Zulieferern, Recyclinggenossenschaften, neuen Unternehmen und Universitäten zusammen, um alle Getränke in Mehrwegbehältern oder zu einhundert Prozent aus Recyclingmaterial herzustellen (Fotos: Cervejaria Ambev)
Datum: 21. Januar 2020
Uhrzeit: 15:20 Uhr
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Autor: Redaktion
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Der brasilianische Getränkehersteller „Ambev SA“ hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Kunststoffanteil in seiner Verpackung bis 2025 zu beseitigen. Die größte Brauerei Lateinamerikas arbeitet mit Interessengruppen wie Zulieferern, Recyclinggenossenschaften, neuen Unternehmen und Universitäten zusammen, um alle Getränke in Mehrwegbehältern oder zu einhundert Prozent aus Recyclingmaterial herzustellen. Das neue Ziel, das Teil einer breiteren Anstrengung der Muttergesellschaft „Anheuser Busch InBev“ ist, folgt dem globalen Trend, das Recycling zu beschleunigen und Kunststoffverpackungen zu eliminieren, da die Verbraucher sich umweltfreundlicheren Alternativen zuwenden.

Im Oktober kündigte die brasilianische Tochtergesellschaft von „Ambev“ ihr erstes Trinkwasser in Aluminiumdosen an, das voraussichtlich im Februar dieses Jahres vertrieben wird. Der Konzern hat zwischen 2014 und 2018 insgesamt 4,2 Milliarden US-Dollar in mehrere Initiativen investiert, um noch umweltfreundlichere Praktiken einzuführen, einschließlich der Projekte, bei denen alle Aktivitäten bis 2025 von erneuerbaren Energiequellen verwaltet werden sollen.

Das Unternehmen hat mit einer privaten Kapitalgruppe einen Vertrag in Höhe von 144 Millionen US-Dollar über den Bau eines Windparks unterzeichnet, der alle seine Getränkefabriken im Nordosten Brasiliens sowie fünf seiner Budweiser Brauereien im ganzen Land mit erneuerbarer Energie versorgen wird. Derzeit ist „Ambev“ in 18 Ländern aktiv: Brasilien, Kanada, Argentinien, Bolivien, Chile, Paraguay, Uruguay, Guatemala (das auch El Salvador, Honduras und Nicaragua bedient), Dominikanische Republik, Kuba, Panama, Barbados, St. Vincent, Dominica und Antigua .

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