„Alleine können wir nicht“: Venezuelas Interimspräsident bittet um Hilfe

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Juan Guaidó ist der Interimspräsident von Venezuela (Foto: Guaidó)
Datum: 23. Januar 2020
Uhrzeit: 14:17 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Venezuelas verfassungsmäßiger Interimspräsident Juan Guaidó hat die internationale Gemeinschaft um Unterstützung im Kampf gegen das Maduro-Regime gebeten. Guaidó, der von über fünfzig Staaten als das legitime Staatsoberhaupt des südamerikanischen Landes anerkannt wird, befindet sich derzeit auf einer Europareise, um bei seinen Verbündeten und Sympathisanten um weitere Unterstützung im Machtkampf mit Maduro zu werben. Auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos sprach Guaidó vor Vertretern aus Politik und Wirtschaft und bat um Hilfe gegen die „Diktatur“ von Nicolás Maduro.

Er räumte ein, dass die Opposition die Macht Maduros unterschätzt habe und wies darauf hin, dass sich dieser nur noch mit Hilfe des Militärs an der Macht halten kann. „Heute – und deshalb sind wir hier – können wir nicht alleine. Wir haben es mit einem internationalen, kriminellen Konglomerat zu tun und brauchen Ihre Hilfe“, so Guaidó in einer Rede in der Kongresshalle des World Economic Forum (WEF). Kurz danach fand ein Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel statt.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    noesfacil

    Das stimmt, alleine könne wir nicht, Venezuela braucht Hilfe von Außen.
    Die falsche Hilfe bekommt es ja schon, z.B. von Cuba, Russland und den Chinesen, selbstverst. „völlig uneigennützig“, wie hier so in der LINKS- liberalen Presse lesen darf.

    Von den „Akteuren„ aus dem Norden ist jedenfalls, mit dem Blonden Spatzenhirn an der Spitze auch nichts gescheites zu erwarten und die OAS ist nebst der UN ein ebenso stumpfes Schwert.
    Die EU tut bekanntermaßen nichts, außer „schöne Worte“ und Lippenbekenntnisse verzapfen.

    Also wer soll‘s machen?
    Eigentlich Sache der Venezolaner, aber von dort ist bewaffneter, echter Widerstand, mit entspr. Kampf gegen das Maduro- Unrechtsregime, ich meine mit wirklich allen erdenklichen, fiesen- hinterhältigen Guerillataktiken, etc. aus verschiedendsten Gründen nicht zu erwarten.
    Und wir können ja außerdem sehen, was z.B. die FARC in Kolumbien bewirkt hat;- außer Mord und Totschlag, Hass und noch mehr gegenseitiger Hass, über Jahrzehnte hinweg, nichts.
    Das letzte Mal, dass sowas geklappt hat, mit den bis heute sichtbaren und sehr zweischneidigen Folgen war von 1956-1959 auf Cuba, gegen Batista.
    Es ist zum Verzweifeln, was sehr viele Venezolaner inzwischen tun und einfach abhauen,….. wie auf Cuba.´, das Land blutet langsam, auf dramatische Weise aus.
    noesfacil

  2. 2
    Mike Most

    Stimmt, von den Venezolanern selber ist dort nichts zu erwarten.
    Die schauen sich das feige von ausserhalb an, hoffen auf fremde Unterstützung und geben dumme Kommentare über Spatzenhirne etc.
    Noesfacil, wie wäre es wenn Sie mit gutem Beispiel vorangehen, die Koffer packen und Ihr Land verteidigen?

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