Kolumbien: Mehr als sechzig soziale Führer und ehemalige FARC-Guerillas getötet – Update

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FARC ist politisch reintegriert (Foto: Archiv)
Datum: 24. Februar 2020
Uhrzeit: 19:37 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Laut dem aktualisierten Bericht des Instituts für Entwicklungs- und Friedensforschung (Indepaz) wurden in Kolumbien in diesem Jahr bisher mindestens 51 soziale Führer und zehn ehemalige FARC-Guerillas getötet. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens mindestens 303 soziale Führer und Menschenrechtsverteidiger getötet – 86 davon allein im Jahr 2019 – und 173 ehemalige FARC-Guerillas, von denen 77 im vergangenen Jahr starben.

Paradoxerweise hat die Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der Regierung und der FARC im Jahr 2016 eine Welle von Gewalt ausgelöst, die vor allem auf den Kampf zwischen rivalisierenden Gruppen um die Kontrolle des Drogenanbaus/Transport zurückzuführen ist.

Update, 25. Februar

Cristóbal Anaya, sozialer Führer von Lebrija im Departement Santander im Norden Kolumbiens, wurde in einem ländlichen Gebiet des Departementos Antioquia tot aufgefunden (Kopfschuss).

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  1. 1
    Peter Hager

    „Soziale Führer“ habe ich bislang nur in Form von ganz üblen, geltungssüchtigen Halunken kennengelernt. Nicht, daß man sie deshalb umbringen sollte. Doch ein großer Verlust scheinen sie mir nicht zu sein. Von den „ehemaligen“ FARC Mördern erst gar nicht zu reden.

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