Krise in Venezuela: Lima-Gruppe plant einen „Geber-Tisch“

lima

Die Lima-Gruppe besteht aus Argentinien, Brasilien, Kanada, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Guatemala, Guyana, Honduras, Panama, Paraguay und Peru (Foto: Cancillería de Argentina)
Datum: 25. Februar 2020
Uhrzeit: 14:13 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Venezuela ist Schauplatz der größten Flüchtlings-Tragödie eines Landes, in dem kein Krieg herrscht. Bis Ende 2020 rechnen die Vereinten Nationen mit 6,5 Millionen Menschen, die aus ihrem Heimatland geflüchtet sind. Um den aufnehmenden Ländern in Lateinamerika bei der Bewältigung der Massenflucht zu helfen, plant die Lima-Gruppe (Argentinien, Brasilien, Kanada, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Guatemala, Guyana, Honduras, Panama, Paraguay und Peru) einen „Geber-Tisch“.

„Behörden und multilateralen Organisationen werden sich spätestens im Mai treffen, um einen Geber-Tisch zu bilden und den Ländern in der Region zu helfen, die von der starken Migration der Venezolaner betroffen sind“, so Gustavo Adolfo Meza-Cuadra Velásquez, Außenminister von Peru. Nach seinen Worten wird das Treffen „in Washington oder in Spanien“ stattfinden. Vor Vertretern der ausländischen Presse wies er darauf hin, dass der Migrantenstrom in den letzten Monaten zurückgegangen sei, weil es in Venezuela aufgrund einer „Dollarisierung“ eine Art „relative Verbesserung“ geben soll.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2020 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    hombre_0812

    Ich hätte da einen besseren Vorschlag, man entziehe dem „Selbsternannten“ die 116 Mrd US$ welche dem venezolanischem Volke gehören aber durch die US Sanktionen in die Taschen einer korrupten Bande fließen. Weiterhin könnte man die 100 Millionen US$, welche der „König von Chacao“ aus Mitteln US-amerikanischer Hilfsgeldern bereits erhielt in sinnvolle Projekte zugunsten des Volkes „geben“. Niemand hier braucht wirklich die „Geber“ der Lima-Gruppe

    • 1.1
      noesfacil

      Es gibt keinen „Selbsternannten“ wie Sie völlig irrtümlich meinen!
      Von der Venezolanischen Verfassung haben Sie nämlich auch keine Ahnung.
      Wenn Sie dies wünschen erteile ich Ihnen dazu auch gerne ein Lektion.
      Im Übrigen handelt es sich um die Fassung der Verfassung, welche unter Chavez zur Grundlage der aktuellen Verfassung geworden ist.
      Offensichtlich hat der „gute Chavez“ dabei übersehen, bestimmte Passagen, welche Ihm und Seinesgleichen einmal nicht zum Vorteil von Lug, Betrug, Diebstahl, Raub und Mord gereichen könnte, rechtzeitig zu streichen!
      Tja, dumm gelaufen!
      Sie gehören aber ganz offensichtlich eher zu der Fraktion derjenigen, welche derartige Machenschaften befürworten, also der Stil bestimmter (nicht sämtlicher) LINKSGrüner Kreise;- schönen Dank,…… packen Sie Ihre schmutzigen Pfoten weg von meinem Venezuela, Sie und Ihresgleichen haben dort rein gar nichts verloren.
      noesfacil

  2. 2
    Peter Hager

    @ hombre_0812 Wer seine sämtlichen Äußerungen in den Dienst einer Ideologie stellt, erkennbar ohne jedes eigenes Gedankengut, stellt sich damit gleich mit Staaten bildenden Insekten, wie Ameisen, Termiten etc. Allerdings nur mit den Arbeitern und Soldaten, denn, genau wie im Sozialismus, sitzt auch im Zentrum deren Palastes das Äquivalent zum Zentralkommitee oder Genosse Oberbonzen, die Quelle eines jeden Willens und aller Befehle, die Königin. – Jedewede Diskussion wäre vertane Zeit.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!