Corona-Pandemie: Unverantwortliche Touristen in Costa Rica

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Am Dienstag (24.) hat die Polizei einen privaten Transportbus, der ungefähr sechzig ausländische Touristen beförderte, gestoppt (Fotos: Ministerio de Seguridad Pública)
Datum: 25. März 2020
Uhrzeit: 14:56 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Corona-Pandemie hat die Welt im Griff. 438.000 Infizierte und fast 20.000 Todesfälle sind die vorläufige Bilanz, die sich jeden Tag ändert. Die Länder Lateinamerikas haben sich abgeschottet, ihre Grenzen für Touristen geschlossen und Nationalparks und Schutzgebiete geschlossen. Im zentralamerikanischen Land Costa Rica haben das Ministerium für Umwelt und Energie (Minae) und das Nationale System der Naturschutzgebiete (Sinac) bereits am Freitag (20.) mitgeteilt, dass alle Sehenswürdkeiten, Naturschutzgebiete (ASP) und Nationalparks des Landes geschlossen sind. Die vollständige und sofortige Maßnahme gilt bis zum 13. April. Dies hindert Touristen allerdings nicht daran, bestehende Anordnungen zu missachten und das Leben und die Gesundheit der einheimischen Bevölkerung zu gefährden.

Am Dienstag (24.) hat die Polizei einen privaten Transportbus, der ungefähr sechzig ausländische Touristen beförderte, gestoppt. Die hauptsächlich älteren Erwachsenen wollten die „Basilika Nuestra Señora de los Ángeles“ besichtigen, die sich in Cartago befindet (Hauptstadt der gleichnamigen Provinz). Obwohl die römisch-katholische Kirche und die umgebenden Parks vom Gesundheitsministerium bereits geschlossen wurden, hatten einige der Ausländer die Sperre bereits überwunden und befanden sich auf der Promenade der Basilika.

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