Venezuelas ehemaliger Geheimdienstchef will sich den US-Behörden stellen – Update

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Hugo Armando Carvajal Barrios war einst glühender Anhänger des Regimes (Foto: AVN)
Datum: 28. März 2020
Uhrzeit: 19:57 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der frühere venezolanische Chef des Militärgeheimdienstes, Hugo Carvajal, ist dabei, sich den US-Behörden zu ergeben. Dies gab „Reuters“ am Samstag (28.) bekannt und beruft sich auf Informationen, die aus „sachkundigen Quellen“ stammen. Carvajal hält sich in Spanien auf, seit ein Gericht in diesem Land im November seine Auslieferung an die Vereinigten Staaten genehmigt hat.

Washington will Carvajal wegen Drogen- und Waffenhandels anklagen. „In New York und Florida werden zwei Fälle gegen Carvajal wegen angeblicher Verbindungen zur kolumbianischen Rebellengruppe FARC und wegen angeblichen Drogenschmuggels in die USA eröffnet“, teilte die spanische Regierung in einer Erklärung mit.

Update

Nach übereinstimmenden spanischen Medienberichten hatte der spanische Geheimdienst den Aufenthaltsort von Hugo el „Pollo“ Carvajal ausfindig gemacht. Aktuell soll Carvajal bereits mit den US-Behörden verhandeln, die Auslieferung war von Madrid bereits vor Monaten genehmigt worden.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    noesfacil

    Der sollte doch schon eine gefühlte, schiere Ewigkeit an die USA ausgeliefert werden.
    Kann der sich jetzt auch aussuchen wann, an wen und wohin er ausgeliefert werden möchte,…. ja?

    Ich dachte Weihnachten ist vorbei und „wünsch Dir was“ läuft nicht im España reality TV!

    Ausliefern endlich und gut ist.
    Quatschen wird der im US- Gewahrsam ohnehin und singen, wie eine Nachtigall.
    noesfacil

  2. 2
    Galg

    Sorry, aber ich muss widersprechen, er singt nur was er will und was er „vergütet“ bekommt., estamos? Sehe da ein großes Hindernis an all dieser „Aufrichtigkeit“ von Seiten der USA. Die Waffenlobby hat doch überhaupt kein Interesse an einem ausradierten Vzla., eingeschüchtertem Mejico, befreitem Honduras. Sind doch alles prima Wege um die Waffen im großen Stil im Süden, also außerhalb der USA zu verticken, etwas Drogen dafür in Kauf nehmen zu müssen, na und?? Die Konsumenten sind doch selber schuld, ja auch wenn sie amerikanische Staatsbürger sind I(viele davon sind eh nur so Asylanten aus dem Süden!). Und der Herr Präsident der USA, dies hat man in den letzten Tagen gesehen, er denkt NUR an Geschäfte, Menschen sind ihm so ziemlich egal, ok., jetzt hat er die Corona Krise begriffen, irgend ein schlauer Fuchs muss ihm gesteckt haben, dass es schlimmer wird als angenommen, dass die Wirtschaft ohne Maßnahmen einbrechen wird, er hat das Wort Wirtschaft /Geschäft erkannt unhd nun ist er bereit etwas evtl. für sein Volk in begrenztem Umfang zu tun, so lange es nicht den Superreichen schadet. Also, was soll der Quatsch mit Carvajal, sollen ihn die Amis doch ausquetschen oder Geschäfte mit ihm machen, wer weiß es denn schon?? Das ganze Thema wird langsam etwas ¿nervig?, sorry.

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