Coronavirus: Chile schließt „Fenster zum Universum“

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Das Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) ist ein internationales Radioteleskop-Observatorium in den nordchilenischen Anden (Foto: ESO/ALMA)
Datum: 04. April 2020
Uhrzeit: 15:51 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Teleskope im Norden Chiles suchen seit Jahrzehnten den Himmel nach Antworten auf einige der grundlegendsten Fragen des Universums ab. Die Observatorien in der Nähe der Küstenstadt La Serena und in den Wüstenhügeln weiter nördlich des Landes wurden nun Opfer der massiven Coronavirus-Erkrankungen und haben zum ersten Mal seit ihrer Eröffnung vor einigen Jahrzehnten geschlossen. Die Gefahr einer möglichen Ansteckung zwischen internationalen Besuchern und dem wissenschaftliches Personal wird als „zu groß“ bezeichnet.

Sean Dougherty, Direktor von ALMA (Atacama Large Millimeter/submillimeter Array), bezeichnet die Schließung als „eine beispiellose und notwendige Entscheidung“, um das Wohlergehen und die Gesundheit aller dort Beschäftigten zu schützen. „Ein Team arbeitet weiterhin am Observatorium, um wichtige Teleskopsysteme betriebsbereit zu halten und sicherzustellen, dass wir bereit sind, den Betrieb nach Möglichkeit wieder aufzunehmen“.

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