Coronavirus in Bolivien: Gesundheitssystem bricht zusammen

betten

Viele Regierungen haben die Zahl der Intensivbetten massiv erhöht (Foto: GobernoMaranhao)
Datum: 16. Juni 2020
Uhrzeit: 15:05 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Im südamerikanischen Land Bolivien sind nach aktuellen Angaben 19.073 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Offiziell gibt es im Binnenstaat, der im Westen an Peru und Chile, im Süden an Argentinien und Paraguay und im Osten und Norden an Brasilien grenzt, 632 Todesopfer in Verbindung mit der Krankheit. Nach Berichten lokaler Medien kann die Gesundheitsinfrastruktur die Pandemie nicht bewältigen, mehrere Menschen starben auf öffentlichen Straßen ohne die Möglichkeit, medizinische Hilfe zu erhalten.

„Es passiert mitten in einem gesundheitlichen Notfall aufgrund des Coronavirus. In den letzten Wochen sind mindestens sechs Menschen an Krankenhaustüren oder auf öffentlichen Straßen ums Leben gekommen, weil das Gesundheitssystem in einigen Städten des Landes gesättigt ist“, berichtet die Zeitung „El Deber“ auf ihrem Online-Portal. Demnach wurde am vergangenen Wochenende ein Mann auf einer Straßen von Cochabamba tot aufgefunden, nachdem er durch sieben Krankenhäuser pilgerte, ohne Hilfe zu erhalten (Gesundheitszentren zusammengebrochen). Ähnliche Ereignisse wurden in den vergangenen Tagen in Beni, Santa Cruz und La Paz dokumentiert.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2020 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!