Missachtung der Quarantäne: Drastische Strafen in Chile

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Regierung von Präsident Sebastian Piñera greift zu drastischen Maßnahmen (Foto: Presidente)
Datum: 20. Juni 2020
Uhrzeit: 15:56 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Trotz Quarantäne-Maßnahmen breitet sich das Coronavirus im südamerikanischen Land Chile rasant aus. Die Behörden haben 231.393 Infektionen und 4.093 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus bestätigt. Um die Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen einzudämmen, greift die Regierung von Präsident Sebastian Piñera nun zu drastischen Maßnahmen. Eine Verordnung, die in Rekordzeit im Kongress verabschiedet wurde, sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren für diejenigen vor, die gegen allgemeine Quarantäne-Maßnahmen verstoßen und fünf Jahre für Personen die wissen, dass sie sich in der Ansteckungsphase befinden und Isolationsbestimmungen trotzdem verletzen. Gegen Arbeitnehmer, die Personen zur Arbeit zwingen, werden hohe Geldstrafen verhängt.

Laut aktuellen Studien hat die über den Großraum Santiago verhängte Quarantäne die Mobilität nicht über dreißig Prozent reduzieren können. Experten weisen darauf hin, dass die Mobilität um mindestens fünfzig Prozent reduziert werden muss, um die Infektionsrate zu senken.

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