Weiterer ehemaliger FARC-Guerillakämpfer ermordet

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FARC ist politisch reintegriert (Foto: Archiv)
Datum: 13. Juli 2020
Uhrzeit: 16:36 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Kolumbien ist ein weiterer ehemaliger FARC-Guerillakämpfer ermordet worden. Das Opfer ist nach Angaben der Behörden der 32-jährige Fredy Fajardo, ein ehemaliger Kämpfer der 40. Front der FARC, der seinen Wiedereingliederungsprozess im Lager Mariana Páez abgeschlossen hatte. Ersten Berichten zufolge wurde er in seinem Haus im Departement Meta in Zentralkolumbien von einer Gruppe (bewaffneter Männer) getötet. „Sie kamen in Uniform – die Motive sind bisher unbekannt“, so der Bürgermeister der Gemeinde Uribe, in der die Tat stattfand.

Seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens im Jahr 2016 hat Kolumbien eine Welle von Gewalt erlebt, die vor allem auf den Kampf zwischen rivalisierenden Gruppen zurückzuführen ist. Bei einem Großteil der Opfer handelte es sich um soziale Führer und ehemalige Guerillas. Laut dem Institut für Entwicklung und Friedensforschung (Indepaz) wurden allein in diesem Jahr bisher mindestens 150 Aktivisten getötet.

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    noesfacil

    „Wer durch das Schwert lebt, wird durch das Schwert sterben“.
    Auch wenn das was im LP Artikel beschrieben ist, sicherlich auf einen profanen Racheakt zurückgeführt werden kann, so ist so etwas zwar keine Perspektive, leider aber fast logische Konsequenz. Womit das oben zitierte Sprichwort an Wirklichkeitsnähe gewinnt,….leider!
    Rache, mag diese noch so nachvollziehbar sein, ist ein miserabler Ratgeber und perspektivlos für eine Zukunft.
    noesfacil

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