Bolsonaro reagiert auf Bidens Kritik am Amazonas

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Die Zustimmungsrate des brasilianischen Präsidenten Jair Messias Bolsonaro ist auf dem höchsten Stand seit seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr (Foto: AgenciaBrasil)
Datum: 30. September 2020
Uhrzeit: 19:15 Uhr
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Autor: Redaktion
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Im ersten TV-Duell des US-Wahlkampfs haben sich Präsident Donald Trump und sein Herausforderer Biden scharf attackiert. Brasiliens Präsident Jair Messias Bolsonaro nutzte seinen Twitter-Account, um auf die Kritik von Joe Biden zu reagieren. Dieser hatte zugesagt, zwanzig Milliarden US-Dollar nach Brasilien zu schicken, um die Entwaldung und die Brandrodung im Amazonas zu bekämpfen. Andernfalls erklärte der Präsidentschaftskandidat, er werde dem Land „ernsthafte wirtschaftliche Beschränkungen“ auferlegen.

Bolsonaro nahm den Diskurs auf und kategorisierte Bidens Vorschlag als Bestechung. „Einige haben es offensichtlich noch immer nicht verstanden, dass sich Brasilien verändert hat. Heute akzeptiert sein Präsident im Gegensatz zur linken Vorgängerregierung keine Bestechungsgelder, kriminelle Abgrenzungen oder unbegründeten Drohungen mehr. Unsere Souveränität ist nicht verhandelbar“, so das Staatsoberhaupt der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas. „Meine Regierung ergreift beispiellose Maßnahmen, um den Amazonas zu schützen. Die Zusammenarbeit mit den USA ist willkommen, auch für nachhaltige Investitionsprojekte, die menschenwürdige Arbeitsplätze für die Amazonasbevölkerung schaffen. Dies habe ich bereits mit Präsident Trump besprochen“, fügte er hinzu.

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