Wie viel kostet ein Cappuccino in Lateinamerika

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Cappuccino, ein italienisches Kaffeegetränk das aus einem Espresso und heißem Milchschaum zubereitet wird, hat sich in den letzten Jahren in Lateinamerika zu einem Favoriten entwickelt (Foto: villacafe)
Datum: 02. Oktober 2020
Uhrzeit: 15:27 Uhr
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Autor: Redaktion
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Kaffee ist nicht mehr wegzudenken aus unserem alltäglichen Leben. Obwohl der Ursprung des Kaffees auf Afrika, genauer gesagt auf die Provinz Kaffa im abessinischen Hochland (dem heutigen Äthiopien) zurückgeht, hat das Getränk seit dem 17. Jahrhundert Lateinamerika erreicht. Weltweit gehört Lateinamerika zu der Region, in der der Aufguss am meisten konsumiert wird. Am Internationalen Tag des Kaffees veröffentlichte die spezialisierte Website „Statista“ eine Grafik mit den Durchschnittspreisen eines Cappuccino, der in einem Restaurant in den verschiedenen lateinamerikanischen Ländern gekauft wurde. Nach Angaben der Internationalen Kaffeeorganisation (ICO) konsumiert die Welt etwa drei Milliarden Tassen Kaffee pro Tag, das zweithäufigste Getränk nach Wasser. Darüber hinaus ist es „eine der am meisten gehandelten Waren der Welt und eines der führenden Produkte des fairen Handels“.

Die beiden Länder, in denen die Kosten für dieses Getränk am niedrigsten sind, sind Brasilien (1,13 US-Dollar) und Kolumbien (1,08 US-Dollar). Die Erklärung ist einfach: Beide Länder sind zwei der größten Kaffeeproduzenten der Welt. In geringerem Ausmaß sind Peru und Mexiko auch Kaffee exportierende Länder und ein Cappuccino kostet im Durchschnitt 2,31 bzw. 2 US-Dollar. Wie in Brasilien und Kolumbien übersteigt der Preis für dieses Getränk in Argentinien ebenfalls den Wert des Dollars und kostet 1,51 US-Dollar. In ihrer Grafik teilt Statista auch die Preise für Cappuccino in den folgenden Ländern: Chile (2,51) und Panama (2,94 US-Dollar). Letztere ist die lateinamerikanische Nation mit den höchsten Kosten.

In einer anderen Publikation wurde auf der Website auch eine Grafik der Länder mit dem höchsten Kaffeeverbrauch veröffentlicht. Den höchsten Verbrauch haben die Niederlande mit durchschnittlich 8,3 Kilogramm pro Person und Jahr. In den nordischen europäischen Ländern wie Schweden (7,6) und Norwegen (6,6) ist der Verbrauch ebenfalls recht hoch. „In Brasilien, dem weltweit führenden Kaffeeproduzenten und -Exporteur, werden jährlich durchschnittlich 5,1 Kilogramm dieses Getränks getrunken während in traditionellen Importländern wie den Vereinigten Staaten oder Japan der Verbrauch 3,5 bzw. 2 Kilogramm pro Jahr erreicht. In Italien, dem Espresso-Land schlechthin, werden pro Jahr 4,7 Kilogramm Espresso konsumiert, während die Spanier nicht einmal 3 Kilogramm pro Person und Jahr erreichen“, so Statista.

Cappuccino, ein italienisches Kaffeegetränk das aus einem Espresso und heißem Milchschaum zubereitet wird, hat sich in den letzten Jahren in Lateinamerika zu einem Favoriten entwickelt. In Italien wurde eine Kampagne initiiert, um Espresso zum immateriellen Erbe der UNESCO zu machen. Das Konsortium zum Schutz des traditionellen italienischen Espresso (CTCEIT) kündigte die Gründung der „Gemeinschaft des Espresso-Rituals“ an, die im Mittelpunkt der Kampagne stehen wird.

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