Ecuador: Interpol soll bei Festnahme von Ex-Präsident Correa helfen

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Corea soll auch von der ehemaligen linksgerichteten Terror-Organisation FARC Geld zur Finanzierung seiner Wahlkampagnen erhalten haben (Foto: Presidencia)
Datum: 07. Oktober 2020
Uhrzeit: 17:10 Uhr
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Autor: Redaktion
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Bereits am 23. September hat Ecuadors Justiz die Festnahme des in Belgien lebenden ehemaligen Präsidenten Rafael Correa angeordnet. Das Gericht forderte die belgischen Behörden auf, den im Exil lebenden Correa unverzüglich zu verhaften und dem ecuadorianischen Justizsystem zu übergeben. Einen Tag zuvor bestätigte ein Berufungsgericht in der Hauptstadt Quito eine Haftstrafe von acht Jahren, die zuvor wegen Korruption verhängt worden war. Die Justiz ordnete das Finanzministerium außerdem an, die Zahlung von Correas Gehalt in Höhe von 4.200 US-Dollar pro Monat sofort einzustellen. Richter Iván León machte nun einen weiteren Schritt vorwärts und forderte vom ehemaligen Staatsoberhaupt Rechenschaftspflicht. Gleichzeitig wurde die internationale Polizeibehörde Interpol gebeten, „mit der roten Ausschreibung“ gegen die 15 im sogenannten „Bestechungsfall“ Verurteilten fortzufahren.

Gesuchte Personen reisen oft in ein anderes Land, um sich der Gerechtigkeit zu entziehen. Auf Anfrage eines Mitgliedslandes kann INTERPOL eine Rote Mitteilung veröffentlichen, um die Polizei weltweit auf einen gesuchten Flüchtling aufmerksam zu machen. Eine rote Mitteilung ist eine Aufforderung an die Strafverfolgungsbehörden weltweit, eine Person zu lokalisieren und vorläufig zu verhaften, bis sie ausgeliefert, übergeben oder ähnliche rechtliche Schritte eingeleitet werden.

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