Brasilien erwartet Rekord bei Sojabohnenernte

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Brasilien überholte USA als größten Sojabohnenproduzenten der Welt (Foto: Ministerio)
Datum: 08. Oktober 2020
Uhrzeit: 19:13 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Sojabohne ist Brasiliens wichtigstes Exportprodukt. Die steigende Nachfrage nach der proteinreichen Bohne verursachen nicht Tofuliebhaber, sondern Fleischesser. Denn den größten Teil des weltweit angebauten Sojas verfüttern Landwirte an Rinder, Schweine, Geflügel und Lachse. Für die Saison 2020/21 erwartet der größte Soja-Produzent der Welt den Rekordwert von 133,7 Millionen Tonnen. Dies ist Steigerung von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahres-Zyklus.

Inmitten immer neuer Rekordpreise für Sojabohnen und damit einhergehenden steigenden Umsatzprognosen schätzt die Nationale Versorgungsgesellschaft „Companhia Nacional de Abastecimento“ (Conab) die Anbaufläche auf 37,9 Millionen Hektar, was eine Steigerung von rund einer Million Hektar im Vergleich zur Vorsaison entspricht. Im Jahr 1980 erntete Brasilien weniger als zwanzig Millionen Tonnen Sojabohnen im Jahr. Damit der Ertrag steigt und die Fleischgier in den westlichen Industriestaaten befriedigt werden kann, braucht es immer mehr Anbauflächen. Und die werden wie in Brasilien auch in Bolivien, Paraguay und Argentinien durch Brandrodung des Regenwalds gewonnen – zum Teil illegal.

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