Mindestens vier Tote bei neuem Massaker in Kolumbien

mord

In der vergangenen Woche verurteilte die zivile Plattform "Misión de Observation Electoral" (MOE) die Gewalt und wies darauf hin, dass in den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres mindestens 411 Gewaltakte gegen politische, soziale und kommunale Führer begangen wurden (Foto: Archiv)
Datum: 07. Dezember 2020
Uhrzeit: 13:50 Uhr
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Autor: Redaktion
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Bei einem bewaffneten Angriff sind am Samstagabend (5.) Ortszeit in der Gemeinde Gualanday in Santander de Quilichao, einer Stadt im Departement Cauca im Nordwesten Kolumbiens, mindestens vier Personen getötet worden. Obwohl die Behörden von Cauca vier Todesfälle bestätigt haben, deuten einige Informationen lokaler Medien darauf hin, dass es sechs Todesfälle gibt. Unter den Getöteten befindet sich auch ein ehemaliger Guerilla der aufgelösten Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC). Mit Fernando Trochez Ulcue, alias „Hugo Cano“, wurden seit den Demobilisierungsprozessen im Jahr 2016 bereits 245 ehemalige Guerillas getötet. Das kolumbianische Verteidigungsministerium machte erneut den Drogenhandel für die Situation der Gewalt in diesem Gebiet des Landes verantwortlich und setzte eine Belohnung von rund 23.800 Euro für Informationen aus, die zur Verhaftung der Verantwortlichen für das Massaker führen.

In der vergangenen Woche verurteilte die zivile Plattform „Misión de Observation Electoral“ (MOE) die Gewalt und wies darauf hin, dass in den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres mindestens 411 Gewaltakte gegen politische, soziale und kommunale Führer begangen wurden.

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