Neues Logistikprojekt soll Handel zwischen Argentinien, Uruguay und Brasilien fördern

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Virginia Staricco ist eine der wichtigsten Geschäftsfrauen im Logistiksektor in Uruguay (Foto: Stariocca)
Datum: 05. Januar 2021
Uhrzeit: 13:47 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Ein von einer uruguayischen Geschäftsfrau gefördertes Projekt wird in den kommenden Monaten den Handelsaustausch zwischen Argentinien, Uruguay und Brasilien fördern. Dadurch sollen Transport- und Logistikunternehmen ihre Kosten senken und die Arbeitnehmer inmitten der Covid-19-Pandemie mit besseren Sicherheitsbedingungen arbeiten können. „Das Projekt ist einzigartig für die Region“, erklärte Virginia Staricco, Präsidentin des Unternehmens „La Nave Multimodal“ und der Gruppe „Cargo Postal“. Ein Schiff wird zwischen Argentinien und Uruguay vom Hafen Juan Lacaze zum Hafen von Buenos Aires verkehren. Neu ist, dass das Schiff mit Sattelauflegern beladen wird und Fahrer aus beiden Ländern in/auf ihrem Hoheitsgebiet bleiben können. Inmitten der Corona-Pandemie müssen keine Grenzen überschritten werden. Dies wird dank der Einführung einer von den Verkehrsministerien genehmigten Mercosur-Registrierung möglich sein, die den Verkehr von Lastkraftwagen mit Sattelauflegern in beiden Ländern ermöglicht. Das Schiff wird ab April oder Mai in Betrieb gehen. „Das Projekt wird die Frachtkosten um zwanzig Prozent senken und den Verkehr von Lastkraftwagen zwischen Ländern inmitten von Covid-19 vermeiden“, erklärte Staricco.

Die Geschäftsfrau wurde persönlich aktiviert, um das Projekt zu verwirklichen. Während ihres Besuchs in Argentinien traf sie sich mit Präsident Alberto Fernández, Verkehrsminister Mario Meoni und dem stellvertretenden Generalsekretär der Fahrervereinigung „Sindicato de Choferes de Camiones“ (Sichoca), Pablo Moyano. In Uruguay wurden die Verhandlungen mit dem Verkehrsminister Luis Alberto Heber geführt, während Präsident Luis Lacalle Pou die Operation ermutigte.

Staricco ist es gelungen, den politischen Teil und die Gewerkschaften zu vereinen und beide Länder so auszurichten, dass das Projekt, an dem sie seit acht Monaten arbeitet, realisiert werden kann. Die beteiligten Beamten und Gewerkschafter betonten ihrerseits, dass das multimodale Schiff das Ansteckungsrisiko (Covid-19) verringern sowie die Emission von Schadgasen und Unfällen aufgrund der geringeren Anzahl von Lastwagen, die auf den Straßen unterwegs sind, begrenzen kann. Das Projekt wird auch den Zugang zum brasilianischen Markt fördern. Die Sattelaufleger können in Lagern an der Grenze zu Brasilien umgeladen werden und Uruguay könnte als Transit zwischen Argentinien und Brasilien genutzt werden.

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