WHO halbiert den Preis für Covid-Tests in Entwicklungsländern

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Die WHO schätzt, dass etwa 500 Millionen Diagnosetests benötigt werden (Foto: Renato Alves / Agência Brasília)
Datum: 22. Januar 2021
Uhrzeit: 15:25 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird den Preis für die im Rahmen von UNITAID- und FIND-Programmen hergestellten 250 Millionen Covid-Tests für Entwicklungsländer halbieren. Dank dieser Vereinbarung wird der Preis für einen Test von 5 US-Dollar auf 2,50 US-Dollar sinken und es wird möglich sein, fünfzig Proeznt des Bedarfs der am stärksten gefährdeten Länder zu decken. In vielen Entwicklungsländern gibt es ein fragiles Gesundheitssystem und das Gesundheitspersonal hat aufgrund großer Probleme keinen Zugang zu Tests zum Nachweis von Covid-19.

Die WHO schätzt, dass etwa 500 Millionen Diagnosetests benötigt werden, von denen fünfundsiebzig Prozent an dezentralen Standorten verwaltet werden sollten. Während in Industrieländern die Anzahl der täglichen Tests pro 100.000 Menschen auf 252 steigt, ist die Zahl in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen laut WHO mit nur 24 Tests pro 100.000 Menschen zehnmal geringer.

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