Tipps für einen nachhaltigen Urlaub auf Aruba

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Bei durchschnittlichen 28 Grad und Sonne pur ist ausreichender Sonnenschutz auf Aruba ein Muss (Foto: Fremdenverkehrsamt Aruba)
Datum: 10. Februar 2021
Uhrzeit: 10:21 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Fernreisen und Nachhaltigkeit – ein Konflikt, der vor Beginn der Corona-Krise geradezu ein Dauerbrenner war und ein Thema, das nach der Pandemie noch wichtiger werden wird. Eine Destination, die schon seit Langem auf Nachhaltigkeit setzt, ist die Karibikinsel Aruba. Um die vielfältige Natur mit puderweisen karibischen Sandstränden im Süden, grünen Landschaften im Arikok Nationalpark und felsiger Küste im Norden der Insel zu wahren, wurden in den letzten Jahren zahlreiche Maßnahmen implementiert. So sind beispielsweise Einweg-Kunststoffe seit Anfang 2019 auf der Insel verboten, ebenso wie oxybenzonhaltige Sonnencremes. 40% des Energiebedarfs bezieht Aruba zudem aus Windenergie. Dazu kommen zahlreiche Initiativen, an denen sich auch die Urlauber selbst beteiligen können, um dafür zu sorgen, dass ihr Urlaubsparadies noch schöner wird.

Müll? Nein, danke!

Arubas Strände sind eine Oase für Sonnenanbeter, Taucher und Abenteurer. Im Süden neigen sich die Divi-Divi-Bäume gegen den Wind und an der Nordküste peitschen die Wellen an die Felsen. Naturparadiese, die auch noch in Hunderten von Jahren Menschen erfreuen sollen. Müll sollte daher in die dafür vorgesehenen Mülleimer geworfen und nicht lieblos in der Natur verteilt werden. Da es aber immer wieder Reisende und auch Einheimische gibt, die dies missachten, ruft das Bucuti & Tara Beach Resort, das kürzlich mit dem UN Climate Change Award ausgezeichnet wurde, einmal im Monat zur gemeinsamen Strandsäuberung auf. Viele Gäste, Mitarbeiter des Resorts und natürlich Inselbewohner sind jedes Mal mit von der Partie und lassen die Aufräumaktion zu einem unvergesslichen Urlaubserlebnis werden.

Muscheln, Korallen und Sand gehören an den Strand

Jeder liebt es, ein Souvenir aus dem Urlaub mit nach Hause zu nehmen. Doch um die natürlichen Ressourcen zu schützen, ist es auf Aruba verboten, Muscheln, Korallen, Steine oder Sand mit nach Hause zu nehmen. Hier gilt das Motto. „Nimm nur Erinnerungen mit, und hinterlasse nur Fußspuren.“ Aruba verfügt über eine vielfältige Flora und Fauna, an Land und zu Wasser, und diese soll bestehen bleiben. Die farbenfrohen Korallenriffe, beispielsweise bei Mangel Halto oder Boca Catalina, sind ein wahres Tauch- und Schnorchelparadies. Legale und genauso schöne Mitbringsel finden Reisende in vielen kleinen Läden, vor allem in San Nicholas der Kunststadt der Insel. Gut zu wissen: Wer mit Korallen, Muscheln oder Sand im Koffer erwischt wird, muss mit einer saftigen Geldstrafe rechnen.

Sonnencreme: die richtige Wahl

Bei durchschnittlichen 28 Grad und Sonne pur ist ausreichender Sonnenschutz auf Aruba ein Muss. Viele Sonnencremes enthalten jedoch noch immer Oxybenzon. Es ist nachgewiesen, dass oxybenzonhaltige Sonnencremes insbesondere den Korallenriffen nachhaltig schaden. Reisende sollten daher der Umwelt zuliebe bereits vor ihrer Reise checken, ob ihre Sonnencreme Oxybenzon enthält. Alle auf Aruba erhältlichen Sonnencremes entsprechen natürlich den Vorgaben zum Umweltschutz. Unser Tipp: Sonnencremes aus Aloe Vera, Arubas Exportschlager, schützen und pflegen nicht nur die Haut, sondern sind auch ein beliebtes Souvenir.

Auf die Flasche kommt es an

Schon 2017 wurden Einwegplastiktüten auf der Insel verboten, im Jahr 2019 folgte ein Verbot der Verwendung von Kunststoffen, wozu auch Einwegstrohhalme zählen. Zwar wird auf Aruba Wasser in Plastikflaschen in den Supermärkten verkauft, nötig ist dies jedoch nicht. Das Leitungswasser auf der Insel entspricht den höchsten Qualitätsstandards der Weltgesundheitsorganisation und ist somit als Trinkwasser nicht nur genießbar, sondern sogar empfehlenswert und äußerst lecker. Zahlreiche Resort stellen ihren Gästen für den Aufenthalt eine wiederverwendbare Trinkflasche – und schon ist das so wichtige Trinkwasser immer dabei. Denn bei Temperaturen wie auf Aruba ist viel trinken überaus wichtig.

Wer sich bei einem Aufenthalt auf Aruba umsieht, findet noch zahlreiche weitere Projekte und Initiativen für eine besser Zukunft, darunter beispielsweise die Leihfahrräder Green Bike Aruba, Goshen Farm to Table, wo Besucher von der Ernte bis zur Zubereitung lokaler Speisen dabei sein können, oder Initiativen zum Schutz von Straßentieren. Diese Projekte tragen nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern versprechen zudem unvergessliche Urlaubserlebnisse.

Aruba gehört zur Inselgruppe der niederländischen Antillen vor der Küste Südamerikas und ist ein ideales Ziel für Sonnenanbeter, Wassersportler, Naturfreunde und Kulturliebhaber. Wer sich an den endlosen Sandstränden satt gesehen hat, kann das Landesinnere mit seiner Flora und Fauna erkunden oder sich auf Entdeckungsreise in die koloniale Vergangenheit begeben. Mit einer herausragenden Gastronomie, einer ausgezeichneten Infrastruktur und einem breiten Angebot an Unterkünften kann die Insel selbst höchsten Ansprüchen gerecht werden. Ein karibisches Flair mit niederländischen Einflüssen schafft eine einmalige und absolut sichere Urlaubsatmosphäre, in der sich Groß und Klein gleichermaßen wohlfühlt.

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