Staatsanwalt fordert dreißig Jahre Gefängnis für Keiko Fujimori

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Die Anklage wirft Keiko Fujimori vor, Führer einer kriminellen Struktur innerhalb der politischen Partei Fuerza Popular zu sein (Foto: Fujimori)
Datum: 11. März 2021
Uhrzeit: 19:53 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Nach mehr als vier Jahren der Ermittlungen gegen Keiko Fujimori hat in Peru der Anti-Korruptions-Staatsanwalt José Domingo Pérez seine Untersuchugen abgeschlossen und am Donnerstag (11.) der Justiz seine Ergebnisse präsentiert. Für die Tochter und politische Erbin des ehemaligen Präsidenten Alberto Fujimori fordert er mehr als dreißg Jahre Haft wegen krimineller Organisation, Geldwäsche und Behinderung der Justiz. Keiko Fujimori soll in ihren früheren Wahlkämpfen demnach illegitime Spenden von Odebrecht und anderen Unternehmen „versteckt/verschleiert“ haben.

Die formellen Anschuldigungen erstrecken sich auch auf ihren Ehemann Mark Vito und einige seiner engsten Mitarbeiter sowie auf die Partei selbst, die im Falle einer Verurteilung wegen dieser Verbrechen „aufgelöst und liquidiert“ wird. Der Fall liegt nun in den Händen der Justiz und Richter Victor Zúñiga wird entscheiden, ob ein monatelanger Prozess eröffnet wird.

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