Peru: Die fünf schönsten Naturreservate des Landes

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Flusskreuzfahrten sind ideal, um tief in den Dschungel einzutauchen und die einheimischen Gemeinden kennen zu lernen (Foto: Prom Peru)
Datum: 17. März 2021
Uhrzeit: 13:05 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Peru bietet zahllose Möglichkeiten, die Natur zu entdecken und am eigenen Leib zu erleben: Einzigartige Ökosysteme, türkisfarbene Lagunen, imposante schneebedeckte Berge und unzählige Tier- und Pflanzenarten. Diese fünf Naturschutzgebiete schützen die biologische Vielfalt des Planeten auf einzigartige Weise.

Der Nationalpark Huascarán liegt in der Region Ancash, nördlich von Lima. Nicht umsonst wird die Region als Schweiz von Südamerika und die Hauptstadt Huaraz als südamerikanisches Zermatt bezeichnet. Beeindruckende Landschaften inmitten imposanter, teilweiser schneebedeckter Berge warten auf abenteuerlustige Entdecker. Der Huascaran-Nationalpark ist nach dem höchsten Berg Perus benannt, der ganze 6.768 Meter misst und eine wunderschöne Kulisse beim Trekking, Klettern oder Mountainbiking bietet. Ein Insider-Tipp ist die Lagune Llanganuco. Lediglich 2,5 Stunden von Huaraz entfernt, bietet sie traumhafte Ausblicke und ist ein wahrer Kraftort für Momente der Ruhe.

Das Nationalreservat Pacaya Samiria liegt im Herzen des nördlichen Amazonasgebietes und ist das zweitgrößte Naturschutzgebiet Perus. Mit über 1.000 Tier- und 965 Wild-pflanzenarten manifestiert sich die Vielfältigkeit Perus in dieser Region. Ein absolutes Highlight im Nationalreservat sind die endemischen rosafarbenen Flussdelfine. Flusskreuzfahrten sind ideal, um tief in den Dschungel einzutauchen und die einheimischen Gemeinden kennen zu lernen, zum Beispiel die Kukama, ein indigenes Amazonasvolk, die Besucher gerne einen Einblick in ihren Alltag, ihre Traditionen und Bräuche erhaschen lassen. Hergestellt werden in der Gemeinde neben Kunsthandwerk aus Palmfasern außerdem biologische Seifen, Insektenschutzmittel oder Gesichtsmasken.

Eine Wüste, direkt am Meer gelegen – Garant für ein einzigartiges Naturschauspiel. Das Paracas Nationalreservat ist ein beeindruckendes Küstenökosystem südlich von Lima. Beliebt ist ein Bootsausflug zu den nahegelegenen Ballestas Inseln, wo sich tausende Robben, Seelöwen und Pinguine tummeln. Wer es lieber sportlich mag, kann sich auch auf eine abenteuerliche Kajakfahrt begeben oder sich beim Windsurfen den peitschenden Wellen hingeben. Ganz in der Nähe liegt die Wüstenlandschaft von Ica, Schauplatz für Erlebnisse an Land. Unvergesslich bleibt eine Jeep Tour durch die Wüste mit anschließendem Picknick unter dem leuchtenden Sternenhimmel. Feinschmecker sollten einen Abstecher zu einem der Wein- und Piscogüter in der Gegend nicht verpassen – natürlich inklusive Verkostung.

Das magische Naturreservat Tambopata in der Region Madre de Dios erstreckt sich über 270.000 Hektar und ist mit seinen über 30 Meter hohen Baumriesen der ideale Ort, um den peruanischen Regenwald zu entdecken. Im Herzen des Nationalreservats liegt der See Lago Sandoval – drei Kilometer lang, einen Kilometer breit, bis zu drei Meter tief und Lebensspender und Motor des natürlichen Kreislaufs in der Region. Übernachten lässt es sich am besten in einer der zahlreichen Lodges inmitten der unberührten Natur. Schon beim Aufwachen kann man den Geräuschen des Regenwaldes lauschen und sich auf aufregende Tage einstimmen. Community Tourism wird hier großgeschrieben. Gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung lassen sich Naturheilmittel herstellen oder auch auf traditionelle Art und Weise Fischfang betreiben. Anschließend locken verschiedenste Expeditionen quer durch die Natur oder auch hoch oben über den Baumkronen auf dem Canopy Walk.

Gesegnet mit einem fast das ganze Jahr über trockenen, warmen und sonnigen Klima befindet sich in der Region Lambayeque im Norden von Peru das historische Schutzgebiet der Bäume von Pómac. Das Naturgebiet, das die dichteste Formation von Johannisbrotbäumen der Welt sowie eine große Artenvielfalt beherbergt, ist ein ideales Ziel für Vogelbeobachtungen. Kombinieren lässt sich der Besuch zum Beispiel mit einem Ausflug nach Chiclayo und den umliegenden Stätten der Moche-Kultur. Zu den Highlights zählen das Museum der Königsgräber und des einstigen Herren von Sipán oder das Tal der Pyramiden, Tucumé. Wer Natur und Kultur kombinieren möchte, kommt hier voll auf seine Kosten.

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