Deutschland: Achtzig Beatmungsgeräte für Brasilien

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Unfähigkeit und Gleichgültigkeit gefährden das Leben von unzähligen Menschen (Foto: Archiv)
Datum: 26. März 2021
Uhrzeit: 12:31 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Luftwaffe bringt achtzig Beatmungsgeräte aus Beständen des Bundesgesundheitsministeriums nach Manaus in Brasilien. Der Transport, der im Auftrag des Auswärtigen Amtes erfolgt, begann am heutigen 26. März 2021 in Köln-Wahn. Dort startete gegen 10:30 Uhr ein Airbus A310 der Flugbereitschaft BMVg zunächst in Richtung Kapverdische Inseln. Nach einem dortigen Zwischenstopp wird das Transportflugzeug voraussichtlich am 27. März mittags auf dem Flughafen der zwei Millionen Einwohner zählenden Metropole im Nordwesten Brasiliens, die ganz besonders von der raschen Ausbreitung einer Virus-Mutation getroffen ist, landen.

„Ich freue mich, dass wir als Luftwaffe mit einer unserer Kernkompetenzen – dem Lufttransport – erneut einen Beitrag im weltweiten Kampf gegen das Virus leisten können“, so der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz. „Für unsere Soldatinnen und Soldaten in den Transportverbänden mag so ein Flug fast wie ein Routineauftrag klingen. Doch wir alle wissen in diesen Tagen: Es geht um Menschenleben, und jedes einzelne zählt.“

Das Luftfahrzeug Airbus A310 MRTTMulti Role Tanker Transport (Multi Role Transport Tanker) ist ein flexibel einsetzbares zweistrahliges Großraum-Verkehrsflugzeug und seit Ende der 90er Jahre Teil der Flugbereitschaft BMVgBundesministerium der Verteidigung am Flughafen Köln/Bonn. Es ist in verschiedenen Rollen, u.a. als Passagier- und Frachtflugzeug sowie zum Transport von Verwundeten und Kranken einsetzbar. Dabei verfügt es über eine maximale Reichweite von rund 11.000 Kilometern sowie über mehr als 41 Tonnen Nutzlast.

Mit dem jetzt nach Brasilien fliegenden Airbus A310 mit der Kennung 10 +23 wurden Anfang Februar 2020 115 deutsche Staatsbürger aus Wuhan (China) nach Deutschland geflogen, die anschließend im Luftwaffenausbildungsbataillon in Germersheim untergebracht wurden.

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