Uranium Film Festival: „Vom Sinn des Ganzen“

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Der neue Dokumentarfilm des Münchner Journalisten und Filmemachers Claus Biegert, „Vom Sinn des Ganzen“, feiert beim 10. Internationalen Uranium Film Festival von Rio de Janeiro seine Brasilien- und Lateinamerika-Premiere (Fotos: biegert-film)
Datum: 18. Mai 2021
Uhrzeit: 23:38 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der neue Dokumentarfilm des Münchner Journalisten und Filmemachers Claus Biegert, „Vom Sinn des Ganzen“, feiert beim 10. Internationalen Uranium Film Festival von Rio de Janeiro seine Brasilien- und Lateinamerika-Premiere. Das auf „atomare“ Filme spezialisierte Filmfest wird in diesem Jahr aufgrund der Coronavirus-Pandemie erstmals online stattfinden und insgesamt 34 Filme aus 15 Ländern zehn Tage lang, vom 20. Mai bis 30. Mai, kostenlos und global zeigen. „Zehn Jahre Uranium Film Festival, das ist wirklich ein Grund zum Feiern. Denn das Uranium Film Festival leistet eine unglaublich wichtige Aufklärungsarbeit“, sagt MdB Klaus Mindrup, Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, in seinem Grußwort zum Festival. Seit 2014 ist er ebenso Schirmherr für das Uranium Film Festival, das bereits acht Mal in Berlin stattgefunden hat.

VOM SINN DES GANZEN

Der Physiker Hans-Peter Dürr (1929-2014), Nachfolger von Werner Heisenberg am Max-Planck-Institut in München, im Spannungsfeld zwischen den Physikern Edward Teller und Josef Rotblat. Teller und Rotblat gehörten zum „Manhattan Project“ in Los Alamos, wo unter der Leitung von Robert Oppenheimer jene Bomben konstruiert wurden, mit denen die USA 1945 Hiroshima und Nagasaki zerstörten. Beide gingen entgegengesetzte Wege: Teller wurde als „Vater der Wasserstoffbombe“ bekannt, Rotblat erhielt den Friedensnobelpreis für die Gründung der „Pugwash-Bewegung“. Dazwischen ist Dürr: Als Student Doktorand bei Teller, ohne dessen Hintergründe zu kennen, später glühender Verehrer von Rotblat und Anhänger von Pugwash. Von Werner Heisenberg zum Nachfolger ernannt, leitet er das Max-Planck-Institut für Astrophysik und mischt gleichzeitig in der Friedensbewegung mit. Er macht sich Feinde – und viele neue Freunde. Zu Wort kommen: Rudolf zur Lippe, John D. Liu, Rupert Sheldrake, Konstantin Wecker, Erhard Seiler, Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Andreas Weber, Heinrich Saller, Frauke Liesenborghs, Franz Alt, Ulrich Warnke, Isabelle Krötsch, Giselle Full, Daniel Dahm.

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