Hunde erkennen Covid mit einer Genauigkeit von bis zu 94 Prozent

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Die in Großbritannien ansässige Wohltätigkeitsorganisation "Medical Detection Dogs" führt Versuche durch (Foto: medicaldetectiondogs)
Datum: 24. Mai 2021
Uhrzeit: 20:15 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Hunde- Biosensoren können den Geruch des Covid-19 mit einer Genauigkeitsrate von bis zu 94 Prozent identifizieren. Dies geht aus einer vorläufigen Studie der „Medical Association Detection Dogs“ der „British Association“ hervor, die am 24. Mai 2021 veröffentlicht wurde. Die Forscher verwendeten Proben von mehr als 3.750 Personen, wie gebrauchte Hemden, Masken und Socken, um sechs Hunde zum Nachweis von Covid-19 zu trainieren. Erste Ergebnisse, deren externe Überprüfung durch andere Wissenschaftler noch aussteht, legen nahe, dass Hunde die Krankheit in 94 Prozent der Fälle identifizieren konnten und damit eine Präzision, die höher ist als die der Antigen- Tests (zwischen 58 und 77 Prozent). Die Vorstudie zeigt auch , dass ein einzelner Hund bis zu 250 Personen in einer Stunde untersuchen kann, deutlich schneller als der Rest der Covid-19 Nachweismethoden. Die Polizei im südamerikanischen Land Chile trainiert bereits seit knapp einem Jahr Hunde, um bei Menschen Covid-19 aufzuspüren. Die Spürhunde, ein Labrador und drei Golden Retriever, werden normalerweise verwendet um Drogen und Sprengstoff aufzuspüren oder vermisste Personen zu finden. „Während das Virus selbst keinen Geruch hat, führen die Stoffwechselveränderungen die es auslöst dazu, dass der Schweiß einer infizierten Person anders riecht“, so Fernando Mardones, Professor für Veterinärepidemiologie.

Die ausgebildeten Hunde können dank der schnellen Erkennung eine große Hilfe sein, besonders in öffentlichen Räumen wie zum Beispiel Flughäfen. „Zu wissen, dass wir die erstaunliche Kraft der Nase eines Hundes nutzen können um COVID-19 schnell und nicht-invasiv zu erkennen, gibt uns die Hoffnung bald zu einer normaleren Lebensweise zurückzukehren“, so Claire Guest, wissenschaftliche Direktorin in einer Erklärung von „Medical Detection Dogs“ und Hauptautorin der Studie.

In der Studie schnüffelten Hunde – vier Labradore, ein Golden Retriever und ein Cockerspaniel – an Proben in einem Unterstützungssystem und für ihre Entscheidung war jeweils ein „Ja oder Nein“ erforderlich. Wenn sie das Vorhandensein von COVID-19 feststellten, gaben die Hunde Zeichen wie Sitzen oder Starren nach vorne und wenn sie Recht hatten, erhielten sie als Belohnung Futter oder Spielzeug.

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