Kommunistische Terrororganisation „Sendero Luminoso“ tötet achtzehn Menschen in Peru – Update

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Nach Angaben der Polizei war eine Gruppe der auch als "Sendero Luminoso" bekannten Organisation in der Gegend von Cuchipampa in zwei Bars eingedrungen (Foto: TVScreen)
Datum: 24. Mai 2021
Uhrzeit: 21:00 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die marxistisch-leninistische und maoistische Partei und Guerillaorganisation „Kommunistische Partei Perus – auf dem Leuchtenden Pfad José Carlos Mariáteguis“ (Partido Comunista del Perú – por el Sendero Luminoso de José Carlos Mariátegui) hat am Sonntagabend (23.) Ortszeit in der Stadt San Miguel del Ene in einer Dschungelregion im Inneren Perus (etwa 250 Kilometer östlich von Lima) achtzehn Menschen, darunter Männer, Frauen und Kinder, getötet. Nach Angaben der Polizei war eine Gruppe der auch als „Sendero Luminoso“ bekannten Organisation in der Gegend von Cuchipampa in zwei Bars eingedrungen und bedrohten diejenigen, die Keiko Fujimori im Hinblick auf die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen am 6. Juni unterstützen.

Laut Polizeiexperten töteten die Kriminellen gegen 22:00 Uhr Ortszeit zehn Männer, sechs Frauen und zwei Minderjährige – anscheinend Kinder lokaler Arbeiter. Die „Senderistas“ verbrannten nach Berichten lokaler Medien die Leichen der beiden Kinder, die einen Zettel in der Hand hielten. In dem Text fordern sie demnach auch eine Nullabstimmung bei den Wahlen am 6. Juni und warnen: „Wer auch immer für Keiko Fujimori stimmt, ist ein Verräter, er ist ein Mörder von VRAEM, er ist ein Mörder von Peru! Peruanisches Volk: nie mehr Fujimori. Niemals wieder Fujimori. Nie wieder Keiko Fujimori!“. Der Generalkommandeur der peruanischen Nationalpolizei, César Cervantes, hat die Morde und die Verbindung zwischen den am Standort gefundenen Flugblättern und der Gruppe „Sendero Luminoso“ bestätigt.

Das „Valle de los Ríos Apurímac“ (VRAEM) ist das Tal der Flüsse Apurímac, Ene und Mantaro. Das geopolitische Gebiet ist eines der Hauptgebiete des Kokaanbaus in Peru.

Update:

Die Regierung hat die Zahl der Todesopfer auf sechzehn korrigiert.

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