„ANDRITZ“ liefert Schwefelsäureanlage nach Brasilien

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Die Schwefelsäureanlage für die Produktion handelsüblicher, konzentrierter Schwefelsäure fürfür das Klabin-Werk in Ortigueira wird die erste ihrer Art weltweit sein. © ANDRITZ
Datum: 25. Mai 2021
Uhrzeit: 11:34 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ wurde mit der Lieferung einer Schwefelsäureanlage für das Zellstoffwerk von Klabin in Ortigueira, Brasilien, beauftragt. Diese weltweit erste Anlage ist für die Herstellung von 150 Tagestonnen gewerblicher (>98%) Schwefelsäure aus konzentrierten, geruchsbelasteten Gasen und Elementarschwefel ausgelegt. Nach Fertigstellung wird sie die Zellstofflinien Puma I und II von Klabin in Ortigueira versorgen und hinsichtlich der Schwefelsäureversorgung den Klabin-Standort Ortigueira vollkommen autark machen.

ANDRITZ wird – auf EPCC-Basis – Technologien für den Transport von Elementarschwefel, die Verbrennung von Schwefel und konzentrierten, nicht kondensierbaren Gasen (NKG) zur Bildung von Schwefeldioxid (SO2) und die Umwandlung des Schwefeldioxids in konzentrierte (98 Gew.-%) Schwefelsäure sowie ein Rauchgasreinigungssystem liefern. Die Schwefelsäureanlage wendet das von Haldor Topsoe entwickelte Nassgas-Schwefelsäureverfahren (WSA) an, das sich bereits in über 150 Referenzanlagen in vielen Industrien bewährt hat.

Die Schwefelsäureanlage wird nach ihrer Inbetriebnahme Klabin, die Natrium- und Schwefelbilanz (Na/S) sowie die Sulfidität des Werks zu steuern. Außerdem wird die Ressourceneffizienz des Standorts Ortigueira erhöht, weil durch die optimierte Na/S-Bilanz weniger Sulfat ausgetragen werden muss, es aufgrund der Einsparungen beim Chemikalienverbrauch weniger LKW-Verkehr zum Werk und auch weniger schädlichen LKW-Verkehr gibt, weil der Schwefel in fester Form und nicht als Säure transportiert wird. Die Schwefelsäureanlage erfüllt sehr strenge Emissionsgrenzen und erzeugt keine Abfallströme.

Die in dieser Anlage eingesetzte Technologie basiert auf dem von ANDRITZ entwickelten A-Recovery+-Konzept, das es Zellstofffabriken ermöglicht, Nebenströme aus dem Auflöseverfahren zu nutzen und diese in handelsübliche Produkte/Rohstoffe umzuwandeln. ANDRITZ hat vor kurzem die erfolgreiche Inbetriebnahme der weltweit ersten Methanolreinigungsanlage basierend auf das A-Recovery+-Konzept abgeschlossen. A-Recovery+ bietet jetzt auch Lösungen für die Reinigung geruchsbelasteter Gase in der Zellstoff- und Papierindustrie sowie für die Produktion von Schwefelsäure aus diesen Gasen an.

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