„REWE“ mit Maßnahmen zum Waldschutz in Peru

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Mit dem Start des neuen Sortiments REWE Bio + vegan zeigt REWE, dass pflanzliche Produkte in Bio-Qualität nicht nur gut für das Tierwohl und die Natur sein können, sondern auch für das Klima (Foto: REWE)
Datum: 15. September 2021
Uhrzeit: 10:32 Uhr
Ressorts: Natur & Umwelt, Peru
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Mit dem Start des neuen Sortiments REWE Bio + vegan zeigt REWE, dass pflanzliche Produkte in Bio-Qualität nicht nur gut für das Tierwohl und die Natur sein können, sondern auch für das Klima. Denn vegane Produkte verursachen häufig in der Rohstofferzeugung einen geringeren CO2-Fußabdruck im Vergleich zu tierischen Produkten. Die restlichen CO2-Emissionen, die auch bei der Herstellung der veganen Produkte entstehen, gleicht REWE jährlich aus: Die Kompensation fließt in ein nach dem Verified Carbon Standard Climate, Community & Biodiversity (VCS CCBS) zertifiziertes Klima- und Waldschutzprojekt in Peru. Zusätzlich pflanzt REWE in der Nähe von Köln rund 32.600 Bäume, um auch hier die Klimafolgen zu mindern. Insgesamt hat sich die REWE Group ambitionierte Klimaziele gesetzt: Bis 2040 will der Konzern auf Unternehmensebene klimaneutral werden. Mit konsequenten Maßnahmen zur Reduzierung und Vermeidung will die REWE Group zusätzlich ihre absoluten Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 30 Prozent gegenüber 2019 reduzieren. Dies gilt für alle Länder, in denen der Handels- und Touristikkonzern in Europa aktiv ist.

„REWE ist sich seiner besonderen Verantwortung gegenüber Menschen, Tieren und Umwelt bewusst. Nachhaltiges Handeln ist für uns kein Trend, sondern wesentlicher Teil der Geschäftsstrategie – und das seit mehr als zehn Jahren. Wir sind bestrebt, unsere führende Rolle im Bereich Nachhaltigkeit auszubauen. Dazu gehört auch, die Sortimente ökologischer und sozial verantwortlicher zu gestalten. Die Klimaneutralität von REWE Bio + vegan ist hierfür ein wichtiger Baustein, auf dem wir auch für weitere Eigenmarken aufsetzen werden“, sagt Peter Maly, Bereichsvorstand REWE Group.

Sortiment mit mehr als 30 Artikeln

Das Sortiment von REWE Bio + vegan umfasst mehr als 30 Artikel – von Frischkäse-, Mozzarella- und Joghurt-Alternativen über Getreidemilch und vegane Remouladensauce bis hin zu Tofu-Produkten. Mit der Umstellung auf Klimaneutralität ab September 2021 kompensiert REWE für den Anfang rund 32.600 Tonnen Kohlendioxid (CO2). Dazu kooperiert der Lebensmitteleinzelhändler mit ClimatePartner: Dessen Label garantiert die Klimaneutralität des gekennzeichneten Produkts. Denn ClimatePartner berechnet den CO2-Fußabdruck von REWE Bio + vegan Produkten in Anlehnung an das Greenhouse Gas Protocol Product Life Cycle Accounting and Reporting Standard (GHG Protocol). Dabei wurden neben CO2 auch die klimaschädlichen Gase Methan, Lachgas, Schwefelhexafluorid, Fluorkohlenwasserstoff und Stickstofftrifluorid berücksichtigt. Die Berechnungen umfassen den Produktlebenszyklus vom Rohstoff über Transport, Produktion und Auslieferung bis hin zur Entsorgung (Cradle-to-gate plus end-of-life).

Ein Baum je Tonne CO2

Für den regionalen Klimaschutz pflanzt REWE einen Baum je ausgeglichener Tonne CO2. Dadurch wird in Overath im Rheinisch-Bergischen Kreis in der Nähe von Köln eine acht Hektar große Fläche als Mischwald aufgeforstet. Dort werden über 32.600 Eichen, Spitzahorne, Elsbeeren, Speierlinge und Wildkirschbäume gepflanzt. An den Waldrändern werden heimische Straucharten gesetzt. Das Aufforstungsprojekt startet im November 2021. Auch wenn Deutschland eines der waldreichsten Länder der EU ist, spüren Bäume auch hier den Klimawandel. Dürre, Hitze, Stürme und Schädlinge setzen den Bäumen zu. Mischwälder gelten daher als widerstandsfähiger. Sie vertragen Hitze und Trockenheit besser und das Waldbrandrisiko ist geringer.

Beim Klimaschutzprojekt arbeiten in Tambopata in Peru 400 einheimische Familien zusammen für den Schutz von 300.000 Hektar biologisch wertvollem Primär-Regenwald im Amazonasgebiet. Der Wald ist ihre Lebensgrundlage und gleichzeitig Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten. Durch die zunehmende Erschließung neuer Straßen nimmt jedoch auch die illegale Abholzung zu. Durch dieses Projekt erhalten die Familien die Landrechte und damit nachhaltigere Einkommensquellen, etwa durch den Anbau von Paranüssen. Die illegale Abholzung wird somit unattraktiver. Die Kleinbäuer:innen erhalten Mikro-Kredite, Unterstützung bei Vermarktung und Transport und Anleitung zu Weiterverarbeitungsmethoden, wie zum Beispiel der Herstellung von Seife und Öl.

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