Soziale Aktivistin stirbt durch Antipersonenmine

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Das Büro des kolumbianischen Ombudsmannes hatte eine Warnung für das Gebiet herausgegeben, da bewaffnete Gruppen, die in diesem Gebiet aktiv sind, Antipersonenminen verlegt haben (Foto: Archiv)
Datum: 17. Oktober 2021
Uhrzeit: 21:16 Uhr
Ressorts: Kolumbien, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das Institut für Studien für Entwicklung und Frieden Kolumbiens (Indepaz) hat den Tod der Sozialführerin Maria Lina Pedroza Isarama angeprangert. Pedroza lebte im Reservat Puerto Alegre la Divisa Nauca, in der Gemeinde Alto Baudó im kolumbianischen Departement Chocó. „Pedroza starb am Freitag, den 15. Oktober, gegen 10:00 Uhr morgens, nachdem sie beim Sammeln von Obst für den Lebensunterhalt auf eine Antipersonenmine getreten war, berichtet „Indepaz“ auf Twitter.

Das Büro des kolumbianischen Ombudsmannes hatte eine Warnung für das Gebiet herausgegeben, da bewaffnete Gruppen, die in diesem Gebiet aktiv sind, Antipersonenminen verlegt haben. Das Gebiet ist die Heimat des „Clan del Golfo“, der Guerillas der Nationalen Befreiungsarmee und anderer kleinerer krimineller Gruppen, die im Auftrag größerer Organisationen handeln.

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