Wichtigster Kongress zum Thema Wildtiermanagement in Lateinamerika

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Die "XIV. Cimfauna" wird auch ein Ort sein, an dem die Beteiligung der lokalen Bevölkerung, insbesondere der indigenen Völker und Bauerngemeinschaften, als grundlegende Akteure für das Verständnis der Prozesse im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung wildlebender Tiere und der Achtung ihrer angestammten Traditionen gestärkt wird (Foto: gob.pe)
Datum: 28. Oktober 2021
Uhrzeit: 14:51 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Vom 8. bis 12. November findet in Peru die wichtigste Veranstaltung zum Wildtiermanagement in Lateinamerika statt. Der „XIV Congreso Internacional de Manejo de Fauna Silvestre de la Amazonía y Latinoamérica“ (XIV Cimfauna) wird virtuell abgehalten. An diesem Kongress nehmen Forscher, Fachleute, Studenten und Vertreter von Gemeinschaften aus ganz Lateinamerika teil, die sich für die Bewirtschaftung und Nutzung wild lebender Tiere und Pflanzen interessieren, um die Qualität der Ökosysteme und das Wohlergehen der dort lebenden Gemeinschaften zu verbessern. Dieser internationale Kongress soll ein Raum für Wechselbeziehungen sein und einen echten Erfahrungs- und Wissensaustausch bieten, der zur Stärkung der lokalen Governance und der nachhaltigen Gestaltung des Gebiets im Hinblick auf eine angemessene Nutzung und Erhaltung der Wildtiere, ihrer Lebensräume und der von ihnen abhängigen menschlichen Gesellschaften beiträgt.

Die „XIV. Cimfauna“ wird auch ein Ort sein, an dem die Beteiligung der lokalen Bevölkerung, insbesondere der indigenen Völker und Bauerngemeinschaften, als grundlegende Akteure für das Verständnis der Prozesse im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung wildlebender Tiere und der Achtung ihrer angestammten Traditionen gestärkt wird. Aus diesem Grund gibt es vier thematische Achsen, die sich mit den Erfahrungen indigener und bäuerlicher Gemeinschaften bei der Bewirtschaftung von Wildtieren „in situ“ und „ex situ“ sowie den Auswirkungen der durch Covid-19 und andere Krankheiten ausgelösten Gesundheitspandemie befassen.

Für diese Ausgabe wurde die Teilnahme von siebzehn international renommierten Hauptrednern, sechsundzwanzig Vorschlägen für Workshops und Symposien und mehr als einhundertzwanzig Präsentationen, einschließlich mündlicher Vorträge und virtueller Poster, bestätigt. Darüber hinaus will dieser Kongress durch Fotowettbewerbe und andere künstlerische Ausdrucksformen die Pflege und Aufwertung der natürlichen Ökosysteme fördern und die Beziehung zwischen Mensch und Ökosystem verstehen. Außerdem werden virtuelle Besuche in den Naturschutzgebieten von Paracas, San Fernando, Pampa Galeras-Bárbara de D’Achille und im Landschaftsschutzgebiet Nor Yauyos Cochas durchgeführt.

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