Covid-19 in Peru: Impfpflicht bei Reisen – Update

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Ab dem 15. November können Bürger über 45 Jahre, die nicht beide Dosen des Impfstoffs gegen das Coronavirus erhalten haben, nicht mehr zwischen den Provinzen reisen (Foto: Charles de Moura-PMSJC)
Datum: 14. November 2021
Uhrzeit: 08:21 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Ab dem 15. November können Bürger über 45 Jahre, die nicht beide Dosen des Impfstoffs gegen das Coronavirus erhalten haben, nicht mehr zwischen den Provinzen reisen. Perus Gesundheitsminister Hernando Cevallos hatte die Maßnahme bereits vor einigen Wochen angekündigt, die nun in Kraft treten wird. „Obwohl die Impfung freiwillig ist, hat kein Bürger das Recht, einen anderen Bürger anzustecken. Sie wissen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung größer ist, wenn Sie nicht geimpft sind“, so Cevallos auf einer Pressekonferenz.

Das Ministerium für Gesundheit wies außerdem darauf hin, dass die Entscheidung getroffen wurde, nachdem man die Dauer des Aufenthalts in Bussen berücksichtigt hatte. Demnach ist Risiko dhoch, wenn man nicht zwei Dosen des Impfstoffs gegen das Coronavirus erhalten hat. Verschiedene Provinzen haben bereits einen Präventionsplan ausgearbeitet der verhindern soll, dass ungeimpfte Personen einreisen können.

Update, 15. November

Peru wird nächsten Monat damit beginnen, von Erwachsenen, die Innenräume betreten, einen Impfnachweis zu verlangen. Dies gab die Regierung am Sonntag (14.) bekannt. Die Erklärung, die in der offiziellen Regierungszeitung veröffentlicht wurde, besagt, dass Personen ab achtzehn Jahren einen physischen oder virtuellen Impfausweis vorlegen müssen, um Restaurants, Einkaufszentren, Fitnessstudios und Theater zu betreten. Gesundheitsminister Hernando Cevallos erklärte, dass zwei Covid-19-Impfungen erforderlich sind. In Innenräumen wird außerdem ein Mundschutz vorgeschrieben.

Bislang wurden in Peru 16,4 Millionen Menschen mit zwei Dosen geimpft, das sind neunundfünfzig Prozent der Bevölkerung ab zwölf Jahren. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 wurden in dem dreiunddreißig Millionen Einwohner zählenden Andenland 2,2 Millionen Covid-19-Fälle und 200.600 Todesfälle registriert, wie die Regierung mitteilte.

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