Kolumbien: Óscar Iván Zuluaga Kandidat für die Präsidentschaftswahlen 2022

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Das Demokratische Zentrum (Centro Democrático), die Regierungspartei und politische Bewegung des ehemaligen kolumbianischen Präsidenten Álvaro Uribe, hat am Montag 822:9 Óscar Iván Zuluaga zu ihrem Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen 2022 gekürt und damit den Wahlkampf eröffnet (Foto: Óscar Iván Zuluaga)
Datum: 23. November 2021
Uhrzeit: 15:16 Uhr
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Autor: Redaktion
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Das Demokratische Zentrum (Centro Democrático), die Regierungspartei und politische Bewegung des ehemaligen kolumbianischen Präsidenten Álvaro Uribe, hat am Montag 822:9 Óscar Iván Zuluaga zu ihrem Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen 2022 gekürt und damit den Wahlkampf eröffnet. Zuluaga, ein 62-jähriger Wirtschaftswissenschaftler, der in Uribes zweiter Amtszeit Finanzminister war und die Präsidentschaftswahlen 2014 gegen Juan Manuel Santos verlor, kündigte an, dass er eine Koalition mit anderen politischen Kräften anstreben werde, um eine Machtübernahme der Linken zu verhindern. „Wir müssen Gemeinsamkeiten mit der Mehrheit der Bürger finden, wir müssen nicht auf unsere Prinzipien verzichten, um eine Nation aufzubauen die Unterschiede akzeptiert, aber niemals Ungleichheiten“, so Zuluaga in einer Rede wenige Minuten nach seiner Bekanntgabe als Präsidentschaftskandidat. „Wir stehen vor einer Wahl der Koalitionen“.

Der politische Führer bezeichnete die vom ehemaligen Bürgermeister von Bogotá, Gustavo Petro, geführte Linkskoalition als „populistisch“ und sagte, ihr Diskurs richte sich gegen die Freiheit und den freien Markt und sei ein Modell, das bereits in Ländern wie Kuba, Venezuela und Nicaragua gescheitert sei. „Ich glaube an eine Koalition für Arbeitsplätze, Sicherheit, Bildung, Gesundheit, Jugend, Großeltern, Frauen und Gleichberechtigung. Ich glaube nicht daran, eine Koalition gegen irgendjemanden zu bilden, sondern für alle“, fügte er hinzu.

Im Jahr 2022 werden die Kolumbianer an die Urnen gehen, um den Kongress zu erneuern und den Nachfolger des derzeitigen Präsidenten Iván Duque zu wählen, der nur geringe Popularität genießt.

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