Brasilien erzielt Rekord bei Sojaexporten

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Brasilien hat im vergangenen Jahr einen Rekord bei Sojaexporten verzeichnet (Foto: Ministerio)
Datum: 05. Januar 2022
Uhrzeit: 18:22 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Brasilien hat im vergangenen Jahr einen Rekord bei Sojaexporten verzeichnet. Die Ausfuhren von Mais sind auf den niedrigsten Stand seit 2012 gefallen. Die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas verkaufte 2021 insgesamt 86,63 Millionen Tonnen Sojabohnen ins Ausland (82,3 Millionen im Vorjahr), der bisherige Rekord mit 83,78 Millionen Tonnen wurde im Jahr 2018 aufgestellt. Nach Angaben des nationalen Verbandes der Getreideexporteure „Associação Nacional dos Exportadores de Cereais“ (Anec) waren von der Gesamtmenge im vergangenen Jahr fast sechzig Millionen Tonnen für China bestimmt, dem Hauptabnehmer der Ware. In Bezug auf die Produktion hob „Anec“ hervor, dass ein historischer Höchststand der brasilianischen Ernte zur positiven Entwicklung der Exporte beigetragen hat. „Die brasilianische Sojabohnenernte hat in der Saison 2020/21 mit 137,1 Millionen Tonnen ihre höchste Produktion erreicht. Dieses Ergebnis förderte einen Anstieg der Rohstoffexporte um sechs Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Zeitraum“, so der Verband. Bei Sojaschrot summierten sich die Verladungen im vergangenen Jahr auf 16,9 Millionen Tonnen, verglichen mit 16,4 Millionen im Jahr 2020 und dem höchsten Stand der historischen Reihe seit 2011. Im Gegensatz dazu erreichte der Auslandsabsatz von Mais im Jahr 2021 mit 20,55 Millionen Tonnen den niedrigsten Stand seit 2012, als das Land 19,8 Millionen Tonnen exportierte.

Die Maislieferungen hatten im Jahr 2020 noch 33,4 Millionen Tonnen erreicht, gingen aber im vergangenen Jahr aufgrund von Wetterproblemen in der zweiten Ernte 2020/21 mit Trockenheit und Frost stark zurück. „Die Maiserzeugung lag mit 85,8 Millionen Tonnen in der Saison 2020/21 um etwa achtzehn Prozent niedriger als in der vorangegangenen Saison. Dies führte zu einem starken Rückgang der Exporte“, so „Anec“und wies darauf hin, dass etwa 1,47 Millionen Tonnen Mais für den Inlandsbedarf bestimmt waren. „Aufgrund der schwankenden Maismenge, die für den Export zur Verfügung steht, ist der internationale Handelsmarkt mit einer großen Anzahl von Kontraktrückkäufen (Washout) und deren Folgen konfrontiert, wie z.B. Umdisponierung von Schiffen, logistische Änderungen, neue Kaufverträge usw.“, fügte „Anac“ hinzu.

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