Grundsteinlegung für Recyclingwerk in Mexiko

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Mit dem Ziel, die Kreislaufwirtschaft in den südöstlichen Bundesstaaten Mexikos zu fördern, erfolgte die feierliche Grundsteinlegung zum Bau der neuen Recyclinganlage PLANETA in der Gemeinde Cunduacán im Bundesstaat Tabasco (Foto: alpla)
Datum: 27. Januar 2022
Uhrzeit: 13:51 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Mit dem Ziel, die Kreislaufwirtschaft in den südöstlichen Bundesstaaten Mexikos zu fördern, erfolgte die feierliche Grundsteinlegung zum Bau der neuen Recyclinganlage PLANETA in der Gemeinde Cunduacán im Bundesstaat Tabasco. Das Projekt wird durch ein Joint Venture zwischen ALPLA, ein weltweit führender Anbieter für die Entwicklung und Herstellung von nachhaltigen Kunststoffverpackungen und das Bottle-to-Bottle-Recycling und Coca-Cola FEMSA, dem größten Abfüller von Coca-Cola-Produkten weltweit, ermöglicht. Mit einer Investition von 60 Millionen US-Dollar wird das Recyclingwerk Planta Nueva Ecología de Tabasco, kurz: PLANETA, mit der weltweit besten verfügbaren Technologie ausgestattet sein. Die Verarbeitungskapazität wird mehr als 50.000 Tonnen Post-Consumer PET-Flaschen pro Jahr betragen. Daraus lassen sich mehr als 35.000 Tonnen Recyclingmaterial zur Wiederverwendung produzieren.

Durch den Bau und Betrieb des Recyclingwerks PLANETA werden voraussichtlich mehr als 20.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen. Das trägt stark zu den Zielen der mexikanischen Regierung unter der Führung des Präsidenten Andrés Manuel López Obrador bei, der sich für die Förderung der Entwicklung und Beschäftigung im Südosten des Landes einsetzt. Durch die strategische Lage in einer Region mit großem Potenzial für das Recycling fester Abfälle, wird das Werk außerdem zu einem wichtigen Entwicklungsknotenpunkt unter Einbeziehung von insgesamt 18 Sammelstellen in Süd- und Südostmexiko. Es trägt somit nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern fördert auch die Wirtschaft in der Region.

ALPLA und Coca-Cola FEMSA sind 2018 dem „New Plastics Economy Global Commitment“ beigetreten, einer Initiative der Ellen MacArthur Foundation in Zusammenarbeit mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen. Das für das Jahr 2025 festgelegte Ziel sieht vor, dass 100 Prozent der Produkte wiederverwendbar, wiederverwertbar oder kompostierbar sein sollen. Außerdem soll der Anteil an verarbeitetem Post-Consumer-Recyclingmaterial am gesamten Materialeinsatz bis dahin auf 25 Prozent steigen. ALPLA México, Coca-Cola México und Coca-Cola FEMSA haben seit 2005 ihre Kräfte im Joint Venture „Industria Mexicana de Reciclaje“ (IMER) gebündelt, dem ersten Recyclingwerk für die Herstellung von lebensmitteltauglichem PET-Rezyklat in Lateinamerika.

Diese Anlage im Bundesstaat México verfügt über die Kapazität zur jährlichen Herstellung von 15.000 Tonnen PET-Flakes aus Post-Consumer-Material. Seit der Gründung konnten bereits mehr als 140.000 Tonnen davon gewonnen und wieder dem Produktionszyklus für neue Flaschen zugeführt werden. Somit ließ sich das gleiche Volumen an rohstofflich erzeugtem Material vermeiden, wodurch der CO2-Fußabdruck reduziert werden konnte.

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