Rüstungsindustrie: Brasilien unterzeichnet Kooperationsabkommen mit der Türkei

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Die brasilianische Verteidigungsindustrie (BID) ist ein wichtiger Vektor für die sozioökonomische Entwicklung des größten Landes in Südamerika (Foto: Defesanet)
Datum: 27. März 2022
Uhrzeit: 14:09 Uhr
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Autor: Redaktion
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Das brasilianische Verteidigungsministerium (MD) hat über das Sekretariat für Verteidigungsprodukte (SEPROD) ein Kooperationsabkommen mit der türkischen Verteidigungsindustrie unterzeichnet. Das Treffen zwischen den Vertretern der beiden Länder fand diesen Freitag (25.) per Videokonferenz statt. Die Initiative trägt zur nationalen Entwicklung bei und gewährleistet angemessene Bedingungen für Forschung, Entwicklung, Produktion und Modernisierung des Sektors. Zu den Möglichkeiten, die sich für beide Staaten ergeben, gehören der Austausch von Forschern, die gemeinsame Nutzung technischer und wissenschaftlicher Informationen, der Erwerb von gemeinsam hergestellter oder entwickelter Militär- und Verteidigungsausrüstung sowie die Zusammenarbeit zwischen militärtechnischen Einrichtungen und Unternehmen der Verteidigungsindustrie.

Der Sekretär für Verteidigungsprodukte des brasilianischen Verteidigungsministeriums, Marcos Degaut, hob die Bedeutung des Kooperationsabkommens hervor. „Eine Partnerschaft, die nicht nur auf Kaufen und Verkaufen basiert, sondern auf einer echten Zusammenarbeit mit einem Wissensaustausch, der zu technologischen Entwicklungen, relevanten Lösungen und Fortschritten für den Verteidigungssektor führt. Wir werden weiter zusammenarbeiten, um einen tragfähigen und effektiven Plan zu entwickeln, der zu Lösungen für unsere Streitkräfte und zur Nutzung von Chancen auf nationalen und internationalen Märkten führt.“

Die brasilianische Verteidigungsindustrie (BID) ist ein wichtiger Vektor für die sozioökonomische Entwicklung des größten Landes in Südamerika. Der Sektor macht 4,78 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus und schafft mit mehr als 1.100 Unternehmen 2,9 Millionen direkte und indirekte Arbeitsplätze. Im Jahr 2021 erreichten die IDB-Exporte mit insgesamt 1,7 Milliarden US-Dollar einen Rekordwert.

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