„Rappi“ darf als digitale Bank in Kolumbien tätig werden

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"Rappi" begnügt sich nicht damit, das erste kolumbianische Einhorn zu sein, sondern will seinen Status als lateinamerikanische Super-App festigen und seine Finanzdienstleistungen in Kolumbien, Mexiko, Costa Rica, Peru, Ecuador, Chile, Argentinien, Uruguay und Brasilien ausbauen (Foto: Rappi)
Datum: 18. Juni 2022
Uhrzeit: 06:55 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Liefer-App „Rappi“ hat von der Finanzaufsichtsbehörde die Genehmigung erhalten, in Kolumbien als digitale Bank zu agieren. Die Genehmigung der „Superintendencia Financiera“ wurde für „RappiPay“ erteilt, ein Joint Venture, das 2019 zwischen der kolumbianischen Liefer-App „Rappi“ und der „Banco Davivienda“ gegründet wurde. „Neu werden Einlage- und Sparprodukte von der Finanzgesellschaft RappiPay auf einer eigenen Plattform angeboten“, teilte „Rappi“ am Donnerstagabend (16.) Ortszeit in einer Stellungnahme mit. Bisher bot die App eine Kreditkarte und ein elektronisches Einlagenkonto sowie andere Finanzdienstleistungen in Kolumbien, Mexiko, Brasilien, Peru und Chile an, die nach den Vorschriften des jeweiligen Landes variieren, aber nicht das volle Angebot einer digitalen Bank haben. Laut „Rappi“ wird „RappiPay“ mit der Aufnahme des Betriebs als Finanzinstitut mehr als vierhundert direkte Arbeitsplätze schaffen.

Das 2015 gegründete Unternehmen „Rappi“, in das „SoftBank“ eine Milliarde US-Dollar investiert hat, ist in mehr als zweihundertfünfzig Städten in neun lateinamerikanischen Ländern tätig. Im August letzten Jahres nahm „Rappi“ in einer Investitionsrunde etwas mehr als fünfhundert Millionen US-Dollar auf, wodurch sich die Bewertung des Unternehmens auf 5,25 Milliarden US-Dollar erhöhte.

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