„Henkel“ investiert 35 Millionen US-Dollar in ein Klebstoffwerk in Mexiko

HENKEL

Das Unternehmen beschäftigt 52.000 Mitarbeiter und ist in 124 Ländern tätig (Foto: Henkel)
Datum: 24. Juni 2022
Uhrzeit: 06:42 Uhr
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Autor: Redaktion
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„Henkel“ hat in der mexikanischen Stadt Guadalupe (Nuevo León) eine Anlage zur Herstellung von Schmelzklebstoffen eingeweiht. Im Jahr 2021 eröffnete das deutsche Unternehmen der Konsumgüter- und Klebstoffindustrie mit weltweiten Marken und Techniken in den drei Geschäftsfeldern Laundry & Home Care, Beauty Care und Adhesive Technologies ein Vertriebszentrum im Bundesstaat Mexiko, das eine Investition von neununddreißig Millionen US-Dollar erforderte und das drittgrößte des Unternehmens ist. Für das Geschäftsjahr 2020-2021 meldet „Henkel“ einen Umsatz von 21,179 Milliarden US-Dollar und einen Betriebsgewinn von 2,844 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen beschäftigt 52.000 Mitarbeiter und ist in 124 Ländern tätig.

Das neue Werk stellt Schmelzklebstoffe her, die z. B. für Toilettenpapierhülsen, Windeln, die Automobilindustrie, Müslischachteln, Damenbinden und Zigaretten verwendet werden. Valentín López, Präsident von „Henkel“ in Mexiko und Costa Rica, hob hervor, dass das Werk über weltweit einzigartige Technologien verfügt und erklärte, dass das Unternehmen im Jahr 2021 in Mexiko einen Umsatz von 16,237 Milliarden mexikanischen Pesos (etwa 807,2 Millionen US-Dollar) erzielte. Lopez führte aus, dass mehr als 4.000 Menschen bei Henkel in Mexiko arbeiten, wo das Unternehmen zehn Produktionsstätten hat, sechs davon für Klebstoffe: zwei in Nuevo Leon, zwei im Bundesstaat Mexiko und zwei im Bundesstaat Guanajuato.

Wie Gerardo Lozano, Projektleiter bei „Henkel“, berichtet, werden in der 28.700 Quadratmeter großen Anlage druckempfindliche und nicht druckempfindliche Schmelzklebstoffe unter der Marke „TECHNOMELT“ hergestellt. Die Palette der Klebstoffe reicht von der leistungsstarken SUPRA-Produktreihe, die für die effiziente Verklebung von Substraten unter extremen Bedingungen entwickelt wurde, bis hin zur COOL-Produktreihe von Henkel, die im Vergleich zu herkömmlichen Schmelzklebstoffen einen niedrigeren Schmelzpunkt (zwischen 100°C und 120°C) aufweist. Diese Klebstoffe werden in der Konsumgüter- und Verpackungsindustrie unter anderem für Lebensmittel, Getränke und Körperpflegeprodukte, zum Formen und Verschließen von Kartons, zur Etikettierung von Flaschen, für heißsiegelfähige, selbstklebende Etiketten und zum Buchbinden verwendet. Das Werk stellt Schmelzklebstoffe unter der Marke „EASYFLOW“ her.

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