„Iberdrola“ gewinnt Ausschreibung in Brasilien

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Über "Neoenergia" verwaltet "Iberdrola" ein Verteilernetz von 540.417 Kilometern Länge in Brasilien, das eine Bevölkerung von 34 Millionen Menschen abdeckt (Foto: Iberdrola)
Datum: 02. Juli 2022
Uhrzeit: 07:34 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das spanische Stromerzeugungs- und -vertriebsunternehmen „Iberdrola“ hat über seine Tochtergesellschaft „Neoenergía“ den Zuschlag für den Bau von zwei Stromleitungen in Brasilien erhalten. Die Projekte umfassen Investitionen in Höhe von 5,5 Milliarden brasilianischen Reais (rund 1,068 Milliarden US-Dollar) und werden mehr als 11.000 Arbeitsplätze schaffen, teilte das Unternehmen am Freitag (1.) in einer Erklärung mit. „Neoenergía“ hat zwei der dreizehn Lose gewonnen, die bei der Versteigerung von Stromübertragungsleitungen in dem südamerikanischen Land angeboten wurden – und eine davon ist mit einer Länge von 1.707 Kilometern die längste der Ausschreibungen. Diese Stromleitung wird zwischen den Bundesstaaten Minas Gerais und São Paulo verlaufen und der Zuschlag für ihren Bau ist nach Angaben des Unternehmens der weltweit größte Auftrag von „Iberdrola“ für diese Art von Infrastruktur. Ziel dieses Projekts ist es, die Übertragungskapazität der nördlichen Region von Minas Gerais zu erweitern, um den Fluss von Energie aus erneuerbaren Quellen zu ermöglichen. Das Projekt umfasst drei Leitungen mit einer Spannung von 500 Kilovolt (kV) und eine weitere mit 440 kV sowie das neue 500-kV-Umspannwerk „New Bridge 3“.

Die von der brasilianischen Regulierungsbehörde eingeräumte Frist für den Bau beträgt sechzig Monate ab der Unterzeichnung des Konzessionsvertrags am 30. September 2022. Nach Angaben des Unternehmens könnten durch dieses Projekt rund zehntausend Arbeitsplätze geschaffen werden. „Neoenergía“ hat auch den Zuschlag für eine 291 Kilometer lange Stromleitung erhalten, die zwischen neun Gemeinden im Bundesstaat Mato Grosso do Sul verlaufen soll. Er besteht aus zwei 230-kV-Leitungen und einem Umspannwerk und soll die „kleinen Wasserkraftwerke“ Fundãozinho, Areado und Bandeirante einbinden sowie die Verteilung in der Region Paraíso verbinden. „Die von der Regulierungsbehörde veranschlagte Frist für die Fertigstellung beträgt achtundvierzig Monate, und es wird erwartet, dass während der Bauphase etwa 1.250 Arbeitsplätze geschaffen werden“, so Iberdrola. Das Unternehmen mit Sitz in Bilbao hat in Brasilien derzeit rund 2.300 Kilometer an Übertragungsleitungen in Betrieb und weitere 4.000 Kilometer im Bau.

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