Covid-19: Keine Auflagen mehr für die Einreise nach Paraguay

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Die paraguayische Regierung hat mit Wirkung vom Montag (24.) alle sanitären Anforderungen für die Einreise in das Land aufgehoben (Foto: Latinapress)
Datum: 25. Oktober 2022
Uhrzeit: 12:27 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die paraguayische Regierung hat mit Wirkung vom Montag (24.) alle sanitären Anforderungen für die Einreise in das Land aufgehoben. Damit entfällt für alle Einreiserouten die Pflicht zur Vorlage eines Impfausweises, der die Immunisierung gegen COVID-19 bescheinigt, sowie ein negativer PCR-Test für ungeimpfte Ausländer, die nicht im südamerikanischen Binnenstaat leben. Der Generaldirektor der Gesundheitsüberwachung, Guillermo Sequera, wies jedoch darauf hin, dass der Impfstatus von Personen, die in das Land einreisen, weiterhin erfasst wird, wenn auch nur als Maßnahme zur Überwachung und Beobachtung der Auswirkungen der Krankheit und nicht als zwingende Voraussetzung.

Sequera wies auch darauf hin, dass die Entscheidung des Gesundheitsministeriums im Einklang mit dem seit mehreren Wochen anhaltenden Rückgang der Zahl der Fälle steht, wobei in zwei aufeinanderfolgenden Wochen keine Todesfälle zu verzeichnen waren. Zwischen dem 9. und 15. Oktober wurden nur fünfunddreißig neue Infektionen festgestellt, womit sich die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 717.628 erhöht hat. Das Gesundheitsministerium kündigte außerdem an, dass die Impfung gegen COVID-19 ab Januar 2023 nur noch einmal jährlich in Form einer Auffrischungsimpfung verabreicht wird.

Der Direktor des erweiterten Impfprogramms, Héctor Castro, bekräftigte außerdem, dass „wir nicht mehr daran denken, eine fünfte Dosis zu verabreichen, so dass wir in den ersten Januartagen 2023, sofern keine größere epidemiologische Veränderung eintritt, bereits über die aktualisierte Zusammensetzung dieser Impfstoffe verfügen werden“, die auf neue Stämme von SARS-CoV-2 abgestimmt sein werden, sobald diese entdeckt werden. Diese Auffrischungsimpfungen werden wahrscheinlich im Rahmen der Winterimpfkampagne und zusammen mit den Grippeimpfungen verabreicht werden. „Es handelt sich um eine jährliche Auffrischungsimpfung, insbesondere für Menschen mit hoher Ansteckungswahrscheinlichkeit, chronisch Kranke, gefährdete Kinder und ältere Menschen“, so Castro.

Die paraguayischen Gesundheitsbehörden haben rund 9.459.579 Dosen COVID-19-Impfstoff verschiedener Marken verabreicht, davon 3.995.592 erste Dosen (59,2 Prozent), 3.529.592 zweite Dosen (52,3 Prozent), 1.618.289 dritte oder erste Auffrischungsdosen (23,9 Prozent) und 316.078 vierte oder zweite Auffrischungsdosen (4,6 Prozent). Das Nachbarland von Argentinien, Brasilien und Bolivien hat etwa 7,3 Millionen Einwohner.

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