Kolumbien beschlagnahmt drei Tonnen Kokain an der Pazifikküste

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Während einer Operation Mitte September 2022 fanden Truppen der kolumbianischen Marine in der Gemeinde Juradó im Departement Chocó 58 Pakete mit mehr als 1.450 kg Kokainhydrochlorid. (Foto: Kolumbianische Marine)
Datum: 03. November 2022
Uhrzeit: 12:50 Uhr
Ressorts: Kolumbien, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die kolumbianischen Streitkräfte setzen ihre Offensive gegen den Drogenhandel und das organisierte Verbrechen fort. Truppen des kolumbianischen Heeres und der Marine haben bei zwei Operationen an der Pazifikküste Kolumbiens fast drei Tonnen Kokainhydrochlorid beschlagnahmt, das der kriminellen Gruppe „Clan del Golfo“ und einer Dissidentengruppe der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) gehört. Bei der ersten Operation, die in der Gemeinde Suárez im Departement Cauca durchgeführt wurde, entdeckten die Armeeeinheiten ein Drogenverarbeitungslabor und fanden mehr als 1.500 Kilogramm Kokainhydrochlorid und 250 Kilogramm Kokabasispaste. „An diesem Ort fanden wir 1.511 Kilogramm dieser Droge, die der verbliebenen organisierten bewaffneten Gruppe Jaime Martínez gehörte“, erklärte Brigadegeneral Raul Vargas Idarraga, Kommandeur der dritten Division der kolumbianischen Armee, gegenüber der Presse.

Zusätzlich zu den Drogen enthielt das Labor 1.855 Liter flüssige chemische Grundstoffe, mehr als 1.400 Kilogramm feste chemische Grundstoffe, 500 Kilogramm Kokablätter und verschiedene Geräte zur Verarbeitung der Droge, so die Armee. Der Komplex habe die Kapazität, zehnTonnen Kokainhydrochlorid und eine Tonne Kokabasispaste pro Monat zu produzieren. Im Jahr 2022 (Stand: 12. Oktober) hat die Armee der kriminellen Gruppierung Jaime Martínez im Departement Cauca mehrere Schläge versetzt, indem sie 1.709 Kilogramm Kokain, 1.321 Kilogramm Kokabasispaste und 622 Kilogramm Marihuana beschlagnahmte und fünf Labors der Gruppierung zerstörte. Die Behörden nahmen außerdem sechzig Mitglieder der FARC-Dissidentengruppe fest und beschlagnahmten sechsundsiebzig Waffen und Munition unterschiedlichen Kalibers.

In den Mangroven

Die kolumbianische Marine führte die zweite Operation an der Küste der Gemeinde Juradó im Departement Chocó durch. „In einer Marineoperation mit nachrichtendienstlichen Erkenntnissen der Marine und unter Beteiligung des Heeres […] konnten wir multikriminelle Strukturen, insbesondere den Clan del Golfo, mit der Beschlagnahmung von etwa 1.450 Kilogramm Kokainhydrochlorid hart treffen“, erklärte der Konteradmiral der kolumbianischen Marine, Carlos Alberto Serrano Guzmán, Kommandeur der Seestreitkräfte im Pazifik, gegenüber der Presse. Das Kokain war in den Mangroven versteckt. „In diesem Fall konnten wir den Clan del Golfo daran hindern, fünfzig Millionen US-Dollar zu erzielenn“, so Konteradmiral Serrano. Im Jahr 2022 hat die kolumbianische Marine bis Anfang Oktober mehr als fünfzehn Tonnen Drogen beschlagnahmt, die dem Clan del Golfo an der Pazifikküste Kolumbiens gehörten.

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