Uruguay, Chile und Ecuador mit den höchsten Mindestlöhnen in Südamerika

kohle

Im Falle Brasiliens liegt das "Salário mínimo" bei 231,27 US-Dollar und wird 2023 voraussichtlich 248,06 US-Dollar erreichen (Foto: José Cruz-Agência Brasil)
Datum: 14. Dezember 2022
Uhrzeit: 09:33 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Uruguay, Chile und Ecuador sind die drei Länder mit den höchsten Grundlöhnen in Südamerika. Gleichzeitig sind Ecuador, Bolivien und Paraguay die drei Länder mit den niedrigsten Arbeitslosenquoten auf nationaler Ebene. Die „Salarios básicos“ in Uruguay, Chile und Ecuador beginnen bei 450 US-Dollar während die Löhne in Venezuela, Kolumbien und Brasilien mit maximal 232 US-Dollar die niedrigsten in der Region sind. Uruguay hat mit 496,01 US-Dollar den höchsten Mindestlohn in Südamerika und die Regierung hat noch keine neue Erhöhung angekündigt. Trotz der Ankündigungen anderer Länder liegt der Grundlohn in Uruguay jedoch über dem Mindestlohn der Region. Chile hat den zweithöchsten Mindestlohn, der bei 464,04 US-Dollar liegt. Es wird geschätzt, dass der Lohn im Januar 2023 auf 475,64 US-Dollar steigen wird.

Im Falle Ecuadors bot Präsident Guillermo Lasso an, dass der Mindestlohn bis zum Ende seiner Amtszeit im Jahr 2025 auf 500 US-Dollar steigen würde. Im Jahr 2023 wird der Grundlohn daher 450 US-Dollar betragen. Im März 2023 werden die Argentinier einen Grundlohn von 404 US-Dollar haben. Derzeit beträgt das Gehalt 364,69 US-Dollar. Die Erhöhung beruht auf dem Beschluss der Regierung, die Löhne ab diesem Monat in vier Tranchen um 20,04 Prozent zu erhöhen. In Paraguay liegt der Grundlohn bei 357,27 US-Dollar. Die paraguayische Regierung hat zwar keine Erhöhung angekündigt, doch legen die paraguayischen Behörden jedes Jahr im Juli den jährlichen Verbraucherpreisindex neu fest und bestimmen einen neuen Mindestlohn.

Peru befindet sich in einer politischen Krise, die die Bürger auf die Straße gebracht hat. Eine Erhöhung des derzeitigen Grundlohns (266,68 US-Dollar) wurde noch nicht angekündigt. In Bolivien hingegen beträgt das Gehalt derzeit 325,91 US-Dollar und die Regierung hat keine Erhöhung angekündigt. Im Falle Brasiliens liegt das „Salário mínimo“ bei 231,27 US-Dollar und wird 2023 voraussichtlich 248,06 US-Dollar erreichen.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2023 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Tom

    Urugay hat mit den höchsten Mindeslohn, bringt nur nix, bei den Preisen wird einem schwindelig. Ich war erst im November 4 Wochen in Colonia, Beispiel, Glas Marmelade 3,99 im Supermarkt, Brot der letzte Schrott aber doppelt so teuer als in DE. Die Spritpreise sind die höchsten in ganz Südamerika.
    Uruguay die Schweiz Südamerika, aber nur im Traum.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!