Interesse an Chiles „Seltene Erden“-Projekt für die Autoindustrie

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Für die Vereinigten Staaten, Japan und die Europäische Union ist es wichtig, über alternative Quellen für Seltene Erden außerhalb Asiens zu verfügen (Foto: GobPeru)
Datum: 28. Dezember 2022
Uhrzeit: 08:07 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Automobilhersteller Tesla und Toyota haben ihr Interesse an Chiles „Seltene Erden“-Projekt für die Autoindustrie bekräftigt. Das Unternehmen Aclara, das das unter dem Namen Tierras Raras de Penco bekannte Projekt fördert, bestätigte gegenüber La Radio, dass die Automobilhersteller an dieser Initiative interessiert sind und sie als potenziellen künftigen Lieferanten von Elementen betrachten, die in der Elektroautoindustrie benötigt werden. Das in peruanischem Besitz befindliche Unternehmen plant, das Projekt Seltene Erden im nächsten Jahr erneut in das Umweltverträglichkeitsprüfungssystem aufzunehmen. Seltene Erden sind Mineralien, die in verschiedenen elektronischen Geräten und Spitzentechnologien wie der Elektromobilität und der Erzeugung erneuerbarer Energien intensiv genutzt werden.

Für die Vereinigten Staaten, Japan und die Europäische Union ist es wichtig, über alternative Quellen für Seltene Erden außerhalb Asiens zu verfügen. In diesem Sinne erläuterte Geschäftsführer Rodrigo Ceballos, wie sich das Interesse von Automobilunternehmen wie Tesla und Toyota am Penco-Projekt in der Praxis niederschlagen wird. Er wies darauf hin, dass das Team für die Beziehungen zu den Bürgern verstärkt wurde, nachdem es die Restriktionen von Covid-19 hinter sich gelassen hatte und dass es sich die Sorgen der Bürger angehört hat, ein Prozess, den der Präsident des Gemeindeverbands der Nachbarschaftsräte von Penco, Romualdo Saéz, ablehnt.

In der Gemeinde Penco gab es von Anfang an Widerstand gegen das Projekt, das im Laufe der Zeit den Besitzer gewechselt hat. Im Februar dieses Jahres fand eine Konsultation statt, bei der 99 % der Einwohner für die Ablehnung des Bergbauprojekts stimmten, woraufhin Aclara kurz nach der Abstimmung die in Arbeit befindliche Umweltverträglichkeitsstudie zurückzog, die nun für eine erneute Eintragung angepasst wird.

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