Die Fortschritte der kolumbianischen Regierung bei der Regulierung von Bitcoin (BTC) wurden von Finanzminister Ricardo Bonilla während seiner Teilnahme an der Jahrestagung 2024 des Weltwirtschaftsforums in Davos (Schweiz) hervorgehoben. In diesem Zusammenhang betonte Bonilla das Interesse an Kryptowährungen wie Bitcoin und kommentierte, dass die Zentralbanken nun sehen, dass das Bargeld verschwindet. Er ist auch der Meinung, dass „es viel zu besprechen und zu regulieren gibt, damit es nicht zu Betrug kommt“. Er ist außerdem der Ansicht, dass vor dem Hintergrund der zunehmenden Verbreitung von Kryptowährungen andere Optionen, einschließlich der Schaffung einer digitalen Währung, geprüft werden müssen. Er verweist auf die von vielen Regierungen gewählte Alternative, digitale Zentralbankwährungen oder CBDCs einzuführen. Diese Möglichkeit wird von mehr als 100 Zentralbanken auf der ganzen Welt geprüft und auch in Kolumbien in Betracht gezogen.
Bonilla merkt an, dass in der Welt zwar viel über digitale Währungen gesprochen wird, diese seiner Meinung nach aber nicht unbedingt Botschaften über „klare und transparente Transaktionen“ sind. Eine Position, die er bereits in früheren Erklärungen vertreten hat und die eine voreingenommene Sicht auf das Ökosystem erkennen lässt. Der Minister räumt jedoch ein, dass Krypto-Assets „eine Realität sind“, und sagt daher, dass die Regulierungsbehörden angesichts des disruptiven Fortschritts dieser neuen Technologien auf Sicherheit bedacht sind. „Wir müssen mit dem Aufbau von Kryptowährungen und dem Potenzial einer digitalen Währung beginnen“.
In diesem Zusammenhang sprach Bonilla von den Fortschritten, die in dem südamerikanischen Land bei der Diskussion über die Regulierung von Kryptowährungen gemacht wurden, wo letztes Jahr eine Arbeitsgruppe gebildet wurde. Sie setzt sich aus Wirtschaftsverbänden und Regierungsvertretern zusammen, darunter die Zentralbank der Republik, das Finanzministerium und die Oberaufsichtsbehörde für Finanzen. „In Kolumbien hat man bereits mit der Ausarbeitung eines Gesetzes zur Regulierung von Kryptowährungen begonnen, das auf der Grundlage einer Arbeitsgruppe erstellt wird“, so der Minister in Davos.
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